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Depotgesetz

Das Depotgesetz regelt in Deutschland und Österreich die Verwahrung und die Anschaffung von Wertpapieren.

Das Depotgesetz  dient dem Schutz der Kunden durch Erhaltung des Wertpapiereigentums im Verwahrungsgeschäft und schnelle Verschaffung im Anschaffungsgeschäft.

Das in Deutschland ursprünglich schon seit 1937 bestehende und zwischenzeitlich i.d.Fassung vom 11.1.1995 (BGBl. I 34) mit späteren Änderungen geltende Depotgesetz gliedert sich in vier Teile:

1. Definition (§ 1)

2. Umfangreiche Vorschriften, die Verwahrung von Wertpapieren betreffend (§§ 2ff.)

3. Bestimmungen über die Einkaufskommission (§§ 18ff.)

4. Regelungen über den Vorrang des Insolvenzverfahren (§§ 32ff.)

Das Depotgesetz findet auf folgende Wertpapiere Anwendung:

- Aktien

- Erneuerungsscheine

- Gewinnanteilsscheine

- Inhaber- und Orderschuldverschreibungen

- Kuxe

- Weitere vertretbare Wertpapiere (Ausnahme: Papiergeld/Banknoten)

- Zinsscheine

- Zwischenscheine

 

Kontaktinformationen

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Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann

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