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Audi Abgasskandal: Info und Tipps für Betroffene

Auch bei Audi als ist eine Tochter des VW-Konzerns wurde die Betrugssoftware zur Manipulation der Abgaswerte verwendet. Im September 2015 gibt Audi erstmals zu, in Fahrzeugen mit Dieselmotoren eine Abschalteinrichtung eingebaut zu haben. Verschiedenste Audi Modelle sind direkt von Fahrverboten und Stilllegungen bedroht.

  • Beginn des Abgasskandals: Zunächst galten nur Audifahrzeuge mit dem Motor EA 189 der Modelljahre 2008 bis 2015als vom Dieselskandal betroffen
  • Mitte 2017: Audi-Modellen A7 und A8 der Euro-Abgasnorm 5 werden Abgasmanipulationen festgestellt. Das Bundesverkehrsministerium fordert Audi zum Rückruf von 14.000 Autos in Deutschland auf.
  • Im Januar 2018 kommt heraus, dass das Kraftfahrtbundesamt (KBA) auch für aktuelle Audi-Modelle mit V6-Dieselmotor einen Rückruf und ein Softwareupdate anordnet.
  • November 2018: Audi startet Audi in Deutschland den ersten von insgesamt acht Rückrufen für Autos mit V-TDI-Motoren. Bundesweit sind nach Angaben des Autobauers etwa und 151.000 Autos betroffen.
  • Im November 2019 wurde bekannt, dass auch in Fahrzeugen der Abgasnorm Euro 4 eine unzulässige Abschalteinrichtung vermutet wird.

Damit steht die Frage im Raum, wie betroffene Audi-Fahrer am besten reagieren. Sie haben zwei Möglichkeiten:

  1. Ist Ihr Audi-Fahrzeug von der Manipulation betroffen, haben Sie Anspruch auf Schadensersatz.
  2. Ist Ihr abgasmanipulierter Audi finanziert? Dann könnte der Widerruf Ihres Autokredites eine Option sein.

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* = Pflichtfeld

Offizielle Rückrufe von Audi Modellen

Das Kraftfahrtbundesamt hat in seiner Rückrufdatenbank insgesamt 29 Rückrufe für Audifahrzeuge veröffentlicht. Als Grund für die Rückrufe nennt das KBA die „Entfernung unzulässiger Abschalteinrichtungen bzw. der unzulässigen Reduzierung der Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems“ oder vor 2018 „Bedingt durch manipulierte Software werden die Abgasgrenzwerte im Feld nicht eingehalten“. Alle Rückrufe sind auf der Rückrufdatenbank des KBA einsehbar.

Audi Abgasskandal: Diese Modellen sind betroffen

Der Motor EA189 stammt vom Mutterkonzern Volkswagen und ist in Fahrzeugen von Audi und weiterer VW-Töchterunternehmen verbaut. In den Fokus der Behörden und Berichterstattung geriet auch der 3.0l V6-Dieselmotor des Typs EA897 sowie der 4.2l V8-Dieselmotor des Typs EA898. Die 3.0 Liter-V6- und 4.2 Liter-V8-Motoren produziert Audi selbst. Die Motoren werden in den Oberklasse-Fahrzeugen von Audi und Porsche eingesetzt. Auch hier entdeckte das KBA eine unzulässige Abschalteinrichtung und ordnete den Rückruf für mehrere Modelle an.

Betroffene Audi-Modelle mit EA189-Motor (Hersteller Code der Rückrufaktion: 23Q7)

  • A1, Baujahre 2008-2015
  • A3, Baujahre 2008-2015
  • A4, Baujahre 2008-2015
  • A5, Baujahre 2008-2015
  • A6, Baujahre 2008-2015
  • Q3, Baujahre 2008-2015
  • Q5, Baujahre 2008-2015
  • TT, Baujahre 2008-2015

Betroffene Audi-Modelle mit V6- und V8-Motor (Hersteller Code der Rückrufaktion: 23X6)

  • A4, Baujahre 2010-2017
  • A4 3.0, Baujahre 2008-2016
  • A5 3.0, Baujahre 2011-2016
  • A6, Baujahre 2015-2018
  • A6 3.0, Baujahre 2011-2016
  • A7 3.0, Baujahre 2011-2016
  • A7, Baujahre 2015-2018
  • A8 3.0, Baujahre 2014-2017
  • A8 4.2, Baujahre 2010-2017
  • Q5 3.0, Baujahre 2014-2017
  • SQ5, Baujahre 2015-2018
  • Q7 3.0, Baujahre 2008-2012
  • Q7 4.2, Baujahre 2010-2017

Audi-Fahrer können auf der Website von Audi direkt herausfinden, ob ihr Fahrzeug betroffen ist.

Ermittlungen gegen die Audi AG im Audi Abgasskandal

Im März 2017 durchsucht die die Staatsanwaltschaft München II die Firmenzentrale von Audi in Ingolstadt. Es wird ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet wegen des Verdachts des Betruges und der strafbaren Werbung. Anfang des Jahres 2018 führt die Staatsanwaltschaft München II weitere Durchsuchungen in der Ingolstädter Audi-Zentrale und bei aktuellen oder früheren Audi-Mitarbeitern sowie bei Vorständen durch.

Der Audi AG wird vorgeworfen, auch nach dem Skandal noch manipuliert zu haben. Die Münchener Staatsanwaltschaft leitete ein Verfahren gegen den damaligen Vorstandsvorsitzenden Chef Rupert Stadler ein, der einige Monate in Untersuchungshaft genommen wurde.

Einem Bericht des Spiegels vom Sommer 2019 zufolge hat der Audi-Konzern das KBA noch mehr als zwei Jahre nach der Aufdeckung des Dieselskandals in den USA betrogen und das wahre Ausmaß der Abgasmanipulation in Europa verschleiert.

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Wir prüfen Ihre umfassenden Ansprüche und Möglichkeiten im Audi Abgasskandal

Kaufpreis zurückerhalten gegen Rückgabe des Fahrzeugs:

Es bestehen Ansprüche im Dieselskandal der Käufer gegen die unmittelbar Täuschenden, also die einzelnen Marken bzw. Unternehmen. Hier können Käufer insbesondere Schadensersatzansprüche erfolgreich geltend machen. Diese sind auf die Rückabwicklung des Vertrags gerichtet.

Widerruf des Autokreditvertrags:

Sollten Sie Ihr Fahrzeug über eine Bank finanziert haben, empfehlen wir Ihnen, die Möglichkeit eines Widerrufs des Darlehensvertrags prüfen zu lassen. Die Folgen eines erfolgreichen Widerrufs sind: Sie erhalten Anzahlung und Raten zurück und geben im Gegenzug das Auto zurück.

Unser Leistungspaket für Betroffene im Audi Abgasskandal

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