Nachricht sendenRufen Sie uns an:   (0711) 9 30 81 10

    Sie sind hier

    • Sie sind hier:
    • Startseite > Fahrverbote in deutschen Städten

Fahrverbote in deutschen Städten

In welchen Städten gelten oder drohen Fahrverbote?

Das Umweltbundesamt misst an 500 Messstationen deutschlandweit die Belastung durch Stickoxide in der Luft. Im Jahr 2017 wurde in 65 Städten der Grenzwert von 40 µg/m³ überschritten - somit drohen in diesen Städten Fahrverbote oder existieren bereits. Sie finden die Namen der Städte in der folgende Liste:

Aachen - Augsburg - Backnang - Bensheim - Berlin - Bielefeld - Bochum - Bonn - Darmstadt - Dinslaken - Dortmund - Duisburg - Düren - Düsseldorf - Essen - Esslingen am Neckar - Frankfurt am Main - Freiburg im Breisgau -Gelsenkirchen - Gießen - Gladbeck - Hagen - Halle (Saale) - Hamburg - Hannover - Heidenheim an der Brenz - Heilbronn - Herne – Herrenberg  Hildesheim - Hürth - Kiel - Köln - Leinfelden-Echterdingen - Leonberg  -Leverkusen - Limburg a.d. Lahn - Ludwigsburg - Ludwigshafen am Rhein - Mainz - Mannheim - Mönchengladbach - Mühlacker - Mülheim an der Ruhr -  München - Neuss - Nürnberg - Oberhausen - Offenbach am Main - Oldenburg - Overath – Paderborn - Pleidelsheim - Regensburg - Reutlingen - Schwerte - Siegen – Solingen – Köln - Stuttgart - Tübingen - Walzbachtal - Wiesbaden - Witten - Wuppertal

Fahrverbote-Dieselfahrverbot

Sie haben Fragen? Rufen Sie uns an unter  0711-9308110 oder schreiben Sie uns Ihre Fragen:  Kontaktformular

Fahrverbote ein Deutschland: Was bislang beschlossen wurde

Die Deutsche Umwelthilfe klagt in 28 deutschen Städten auf Einhaltung des seit 2010 geltenden Grenzwertes. Nach Einführung der ersten Fahrverbote in Hamburg im Mai 2018, wurden bis MItte des Jahres 2018 konkrete Fahrverbote für Aachen, Stuttgart und Frankfurt verordnet. In Stuttgart gilt seit 1. Januar 2019 ein umfangreiches Fahrberbot im gesamten Stadtbereich für alle Dieselfahrzeuge der Abgasnorm Euro 1 bis 4. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hatte dem Land eine Frist bis Ende August 2018 gesetzt,  um den Luftreinhaltungsplan nachzubessern und Fahrverbote für die Abgasnorm Euro 5 zu benennen.
Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat entschieden, dass die Stadt Frankfurt Fahrverbote für Dieselfahrzeuge der Norm Euro 4 und älter ab Anfang 2019, für Euro 5 ab September 2019 zu verhängen hat. Für Frankfurt wurde erstmals auch ein Fahrverbot für ältere Benziner der Norm Euro 1und 2 benannt. 
Das Verwaltungsgericht Berlin hat ebenfalls entschieden, dass die Hauptstadt Fahrverbote verhängen muss. Berlin hat bis zum 31. März 2019 Zeit, einen verschärften Luftreinhalteplan zu verabschieden. Die vom Gericht verfügten Fahrverbote betreffen Diesel-Pkw und Diesel-Lkw der Schadstoffklassen Euro 1 bis Euro 5. Mit der Sperrung von elf besonders belasteten Abschnitten großer Straßen soll auch in Berlin erreicht werden, dass der Grenzwert für den Schadstoff Stickstoffdioxid eingehalten wird.
Im Oktober 2018 fiel die Entscheidung des Verwaltungsgerichts für Mainz: die Stadt muss Diesel-Fahrverbote vorbereiten. Umgesetzt werden die Fahrverbote spätestens zum 1. September 2019, sofern der Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) im Mittel der ersten sechs Monate des Jahres 2019 nicht eingehalten werden. 
Die beiden Städte Köln und Bonn müssen nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln ebenfalls Fahrverbote verhängen: In Köln ab April 2019 für Dieselfahrzeuge der Schadstoffklassen Euro 1 bis 4 und ältere Benziner der Klassen 1 und 2, ab September 2019 dann auch für Diesel der Schadsoffklasse Euro 5. Betroffen ist das gesamte Gebiet der grünen Umweltzone. In Bonn gelten ebenfalls ab April 2019 Fahrverbote für Diesel der Norm Euro 1 bis 4 auf zwei besonders belasteten Straßen. 
Das Fahrverbot für Essen, das ab 1. Juli 2019 für die Diesel-Abgasnorm Euro 1-4 und Benziner der Klassen Euro 1 und 2 gilt und ab September auch für Euro-5-Diesel, ist das erste Fahrverbot in Deutschland, das einen Abschnitt einer Autobahn betrifft. Dieselfahrverbote gelten ab Mitte 2019 auch in Darmstadt und ab 1. Juli 2019 in Gelsenkirchen.

Kontaktieren Sie uns zur Durchsetzung Ihrer Rechte!

Es hat sich gezeigt, dass es sich lohnt die Rechte aus dem Dieselskandal durchzusetzen. Dabei steht Ihnen unsere Kanzlei jederzeit gern zur Verfügung. Unsere Rechtsanwälte verfügen bereits seit einigen Jahren über tiefgreifende Erfahrung auf dem Gebiet der Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche. Zögern Sie also nicht und nutzen Sie usneren Online-Fragebogen für eine kostenlose und unverbindliche Ersteinschätzung Ihrer Chancen und Handlungsmöglichkeiten. 

Online-Formular

Kontaktinformationen

Rechtsanwälte
Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann

Partnerschaftsgesellschaft mbB

Freihofstrasse 6

73730 Esslingen

Telefon: (0711) 9 30 81 10
Fax: (0711) 36 84 38

E-Mail: info@akh-h.de