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Abgasskandal

Urteil im Mercedes Abgasskandal: Landgericht Stuttgart verurteilt Daimler AG zu Schadensersatz

In einem von den Rechtsanwälten Aslanidis, Kress und Häcker-Hollmann geführten Verfahren wurde die Daimler AG im Dieselskandal zu Schadensersatz verurteilt (LG Stuttgart, Urteil vom 25.06.2020, Az. 20 O 49/20). Daimler muss an den Kläger einen Betrag in Höhe von etwas mehr als 7.500,00 Euro zahlen und ihn von den weiteren Verpflichtungen aus den für die Finanzierung abgeschlossenen Darlehensvertrag freistellen. Die Verurteilung erfolgte Zug um Zug gegen Übergabe des Fahrzeugs, einem Mercedes Benz C22d. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Daimler Abgasskandal: Erneut Rückruf für 170.000 Fahrzeuge

Erneut Rückruf im Daimler Abgasskandal: Daimler muss rund 170.000 weitere Dieselautos mit einer illegalen Abgastechnik in die Werkstätten rufen. In Deutschland sind Medienberichten zufolge etwa 60.000 Fahrzeuge der A-, B-, C-, E- und S-Klasse von Mercedes-Benz mit der Abgasnorm Euro 5 betroffen. Betroffene Autofahrer können über unseren Online-Fragebogen eine kostenfreie Ersteinschätzung für ihren individuellen Fall anfordern.

BGH-Urteil im Dieselskandal: VW muss Käufer Schadenersatz zahlen

Entscheidende Weichenstellung durch BGH-Urteil im Dieselskandal: Im fünften Jahr nach Bekanntwerden des Dieselskandals hat der Bundesgerichtshof (BGH) heute das erste höchstrichterliche Urteil verkündet. Der VI. Zivilsenat entschied, dass die Volkswagen AG in Autos mit Dieselmotoren des Typs EA 189 eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut hat und die Käufer Schadensersatzansprüche wegen vorsätzlich sittenwidriger Schädigung geltend machen können (BGH, Urteil vom 25.05.2020, Az. VI ZR 252/19).

Landgericht Freiburg verurteilt VW im Dieselskandal zum Schadensersatz

m Verfahren vor dem LG Freiburg wurde über einen VW Passat Variant Highline BlueMotion entschieden. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen Neuwagen. Nachdem das Verfahren bereits Ende 2018 anhängig gemacht wurde, stellte sich die Frage der Verjährung nicht. Das Gericht sah es nach erfolgter mündlicher Verhandlung als erwiesen an, dass die Volkswagen AG den Kläger durch den Einbau der als illegal einzustufenden Abschalteinrichtung konkludent getäuscht und vorsätzlich sittenwidrig geschädigt hat.

AKH-H erstreitet Urteil gegen die Volkswagen AG vor dem Landgericht Memmingen

In dem Verfahren vor dem LG Memmingen ging es um Schadensersatzansprüche aus dem Erwerb eines gebrauchten VW Passat Variant. Die Klägerin hatte sich Ende des Jahres 2018 an dem VW-Musterfeststellungsverfahren beteiligt, die Anmeldung jedoch vor Klageerhebung zurückgenommen. Die Volkswagen AG hatte auch in diesem Verfahren zunächst die Einrede der Verjährung erhoben und sich in Bezug auf die Abmeldung vom Musterfeststellungsverfahren auf den Standpunkt gestellt, dass die Teilnahme als rechtsmissbräuchlich einzustufen sei.

LG Stuttgart verurteilt Volkswagen AG im Abgasskandal zum Schadensersatz

Im Verfahren ging es um einen VW Golf VI, der von der Klägerin im Jahr 2013 als Gebrauchtwagen erworben wurde. Die Klage wurde im Jahr 2019 anhängig gemacht, nachdem sich die Klägerin Ende 2018 an dem Musterfeststellungsverfahren zunächst an und dann im Jahr 2019 wieder abmeldete. Die Beklagte war der Ansicht, dass das Verhalten der Klägerin bezüglich des Musterfeststellungsverfahrens als rechtsmissbräuchlich einzustufen sei; sie hatte zudem die An- und Abmeldung mit Nichtwissen bestritten.

Erneut Urteil im VW-Abgasskandal zugunsten eines geschädigten Anlegers erstritten

In einer Entscheidung des Landgerichtes Stuttgart hat dieses die Volkswagen AG wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung verurteilt. Im Verfahren ging es um einen VW Polo Trendline, den der Kläger im Jahr 2012 als Neuwagen erworben hatte. Auch dieser PKW war vom Abgasskandal betroffen und verfügt über einen Motor des Typs EA 189. Der Kläger hatte im Jahr 2018 die Anmeldung zum Musterfeststellungsverfahren bewirkt und sich hiervon im Jahr 2019 wieder abgemeldet.

Entscheidungen im VW-Dieselskandal: EuGH und BGH deuten positive Urteile für Verbraucher an

Anstehende Entscheidung im VW-Dieselskandal: Am 5. Mai 2020 hat der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) über eine Schadenersatzklage gegen VW bei einem Auto mit dem Motor EA 189 verhandelt – und sich in der mündlichen Verhandlung auf der Seite der Verbraucher positioniert. Am 30. April 2020 legte die Generalanwältin am Europäischen Gerichtshof Sharpston ihren Schlussantrag vor zum VW-Abgasskandal und stuft darin die Abschalteinrichtungen von VW und Konkurrenten als illegal ein.

Dieselskandal: AKH-H erlangt vier weitere Urteile gegen VW

Vier weitere Urteile gegen VW erstritten: Die Landgerichte Memmingen, Freiburg und Stuttgart haben die Volkswagen AG insgesamt vier Fällen wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung verurteilt. In allen Verfahren handelte es sich um Schadensersatzansprüche gegen Volkswagen wegen Manipulation von Autos mit dem im Zentrum des Abgasskandals stehenden Motor EA 189.

Vier neue Urteile gegen VW im Abgasskandal

KBA veröffentlicht erneut Audi-Rückruf: Modelle Audi A6 und A7 3.0l vom Abgasskandal betroffen

Auch im sechsten Jahr seit Bekanntwerden des Abgasskandals beim Automobilhersteller Audi werden weiterhin Fahrzeuge vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) zurückgerufen. Am 21. Februar 2020 veröffentlichte das KBA erneut einen Audi-Rückruf in seiner Datenbank. Vom Rückruf betroffen sind die Audi-Modelle A6 und A7 mit einem 3,0 Liter Motor und der Abgasnorm Euro 5. Die Fahrzeuge wurden zwischen 2010 und 2015 produziert. Weltweit sind 38030 Autos von diesem Rückruf betroffen, in Deutschland 21523 Autos. Grund des Rückrufs ist die Entfernung unzulässiger Abschalteinrichtungen bzw.

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