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Aquila Capital – Fonds

Die Hamburger Aquila Capital Unternehmensgruppe wurde im Jahr 2001 gegründet und ist auf alternative Investments und Sachwertinvestitionen für institutionelle Investoren und Privatanleger spezialisiert. Die Sachwerte belaufen sich auf erneuerbare Energien wie beispielsweise Solarenergie, Wasserkraft, Landwirtschaft, Infrastruktur und Immobilien. Schwerpunkte von Aquila Capital liegen vor allem bei „grünen“ Fonds oder Ökofonds wie Solar- und Wasserkraftfonds, aber auch bei Investitionen in die Landwirtschaft. Tochterfirmen sind auch die im Jahr 2007 gegründete Alceda Fund Management S.A. mit Sitz in Luxemburg und die Ocean Partners Shipping Invest.

Aquila Capital geschlossene Fonds Ökofonds

Von Aquila Capital aufgelegte Fonds

Die Aquila Capital Gruppe hat unter anderem folgende Fonds aufgelegt:

Landwirtschaft

  • AgrarINVEST II
  • AgrarINVEST III
  • AgrarINVEST IV
  • AgrarINVEST I/2009

Erneuerbare Energien

  • HydropowerINVEST II
  • HydropowerINVEST III
  • HydropowerINVEST IV
  • SolarINVEST I
  • SolarINVEST II
  • SolarINVEST III
  • SolarINVEST IV
  • SolarINVEST V
  • SolarINVEST VI
  • SolarINVEST VII
  • WindpowerINVEST II

Weitere geschlossene Fonds

  • KlimaschutzINVEST
  • KlimaschutzINVEST II
  • KlimaschutzINVEST III
  • Private Equity Opportunity
  • PrivateEquityINVEST I
  • PrivateEquityINVEST II
  • RealEstateINVEST I
  • RealEstateINVEST II
  • WaldInvest
  • WaldINVEST III
  • Ocean Partners Shipping INVEST
  • Ocean Partners Shipping INVEST III

Risiken geschlossener Fonds

Ob „grünes“ Investment oder nicht: Bei den von Aquila Capital aufgelegten Fonds beteiligen sich Anleger stets an einem Unternehmen. Solche unternehmerischen Beteiligungen sind risikoträchtige Anlagen und für sicherheitsorientierte Anleger ungeeignet. Problematisch für Anleger können die langen, teils ungewissen Laufzeiten und die eingeschränkte Veräußerbarkeit der Beteiligung sein, da es keinen geregelten Zweitmarkt für „gebrauchte“ Fondsanteile gibt.

Sollten Anleger von Ihrem Anlageberater oder von Ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer solchen Beteiligung aufgeklärt worden sein, so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche aufgrund Falschberatung. Die Beratung muss nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs anleger- und anlagegerecht sein. Der Anleger muss von der Bank oder dem Vermittler über die allgemeine und spezielle Risiken der Kapitalanlage aufgeklärt werden. Bei einer Beteiligung an einem geschlossenen Fonds wie den Fonds von Aquila Capital sind dies beispielsweise das Totalverlustrisiko, die langen Laufzeiten, die eingeschränkten Handelbarkeit oder die Höhe der Nebenkosten, die sogenannten weichen Kosten.
Ansprüche auf Schadenersatz und Rückabwicklung der Beteiligung kommen auch aus der Prospekthaftung gegen die Initiatoren und gegen den Vertrieb des Fonds in Betracht. Im Verkaufsprospekt dürfen keine falschen Angaben enthalten sein. Ob diese Angaben wissentlich oder unwissentlich falsch sind, spielt für die Prospekthaftung keine Rolle.

Die beratende Bank muss beim Verkauf von geschlossenen Fonds die Rückvergütungsgebühren stets offenlegen. Deshalb kann im Fall der Zahlung von versteckt geflossenen Provisionen, den sogenannten Kick-Backs, und mangelnder Information hierüber der Anleger verlangen, so gestellt zu werden, als hätte er die Beteiligung nicht geschlossen. Generell gilt, dass im Ergebnis einer erfolgreichen Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen der Kläger so gestellt wird, als hätte er die Beteiligung nie erworben.

Finanztest berichtet über Ökofonds

Finanztest hat bereits Ende 2013 viele geschlossene Ökofonds als riskant und gefährlich eingestuft. Auch Aquila Fonds sind unter den getesteten Fonds zu finden. Aquila Capital Solarinvest VII erhielt im Test die Note 5,0 mangelhaft. 14 der 24 geprüften Fonds vielen schon nach einer Vorprüfung durch, weil sie für Anleger schlicht und einfach zu riskant waren – darunter auch der Fonds Aquila Hydropowerinvest IV.

Hinweis: Erfolgreiche Klage beim Aquila HydropowerINVEST IV - In einem von unserer Kanzlei geführten Verfahren hat das Oberlandesgericht Celle einen freien Anlagevermittler zu Schadensersatz und Rückabwicklung der Fondsbeteiligung am Aquila HydropowerINVEST IV verurteilt. Das Gericht kam zu der Überzeugung, dass der Emissionsprospekt zur Aquila HydropowerINVEST IV GmbH & Co. KG fehlerhaft sei und der Anlagevermittler hierfür zu haften habe. Das Urteil stärkt die Position aller Gesellschafter der HydropowerINVEST-Fonds, da festgestellte Prospektfehler die Erfolgsaussichten zur Durchsetzung von Schadensersatz enorm erhöhen.

Achtung Verjährung

Sofern Anleger erwägen, Ihre Beteiligung kostenlos prüfen zu lassen, sollten sie die Verjährung Ihrer Ansprüche beachten. Schadensersatzansprüche können nur bis zum Eintritt der Verjährung durchgesetzt werden. Die absolute Verjährung tritt immer genau zehn Jahre nach dem Beitritt zum Fonds ein.

Kostenlose Prüfung durch unsere Anwälte - jetzt online Formular ausfüllen

Wir beraten und vertreten Fondsanleger bundesweit seit fast 25 Jahren. Als eine der größten Kanzleien für Bank- und Kapitalmarktrecht in Deutschland haben wir größte Erfahrung im außergerichtlichen und gerichtlichen Vorgehen auf diesem Gebiet. Unsere Kanzlei betreut bereits mehrere hundert Anleger verschiedener Aquila Fonds.
Für eine kostenlose Prüfung Ihrer Ansprüche können Sie bequem einen Fragebogen online ausfüllen. Bei weiteren Fragen sind wir auch gerne telefonisch oder über unser Kontaktformular zu erreichen.

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Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann
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Freihofstrasse 6
73730 Esslingen

Telefon: (0711) 9 30 81 10
E-Mail: info@akh-h.de

 

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