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Badische Zeitung: Volksbank bestreitet falsche Beratung – Sie soll 8316 Euro zurückzahlen.

Veröffentlicht am 30. Dezember 2017

Die Badische Zeitung berichtet in ihrer Samstags-Ausgabe vom 30.12.2017 über das von unserer Kanzlei erstrittene Urteil gegen die Volksbank Ortenau. Der Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann war es gelungen, ein positives Urteil am Landgericht Offenburg (Urteil vom 08.12.2017) für ihren Mandanten zu erstreiten. Die Beklagte Volksbank in der Ortenau eG wird verurteilt, an den Kläger 8.316,22 EUR zu zahlen, Zug um Zug gegen Rückübertragung der Beteiligung an dem Schiffsfonds Doric MS „Sunrise“ (ex. MS „Borneo“) in Höhe von Nominal 10.000 USD.

http://www.badische-zeitung.de/offenburg/volksbank-bestreitet-falsche-beratung–147475571.html

Der Anlageberater bei der Volksbank in der Ortenau eG hatte dem Kläger eine Beteiligung an der MS Borneo Reederei M. Lauterjung GmbH & Co. KG empfohlen. Da das von der Fondsgesellschaft erworbene Schiff nicht geliefert werden konnte, beteiligte sich die MS Borneo Reederei M. Lauterjung GmbH & Co. KG zusammen mit der MS Java Reederei M. Lauterjung GmbH & Co. KG zu je 50 % an der Doric Zweite Navigation GmbH & Co. KG, welche wiederum ein größeres Schiff erwarb.
Das Gericht gelangte zur Überzeugung, dass die Beklagte den Kläger nicht ordnungsgemäß über die Höhe der Rückvergütungen aufgeklärt hat. Es würdigt dabei, dass dem Kläger nicht bekannt war, dass über das Agio hinaus weitere Rückvergütungen an die Beklagte geflossen sind. Nach Aussage des Beraters hatte er selbst lediglich erwähnt, dass die Bank das Agio als Preisbestandteil erhält.  Das Gericht sieht hierin eine Verletzung der Pflicht der Beklagten zur Aufklärung über die Höhe der Rückvergütungen.