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Class - action Sammelklage gegen HypoVereinsbank in den Vereinigten Staaten

 

Class - action
Sammelklage gegen HypoVereinsbank in den Vereinigten Staaten

Mit einem Anschreiben haben wir am 12. April 2001 alle Mandanten unserer Kanzlei deren Immobilienerwerb durch die HypoVereinsbank finanziert wurde oder die bereits umgeschuldet haben von einer weiteren Möglichkeit zur Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen unterrichtet.

Wie schon von den Medien berichtet wurde ist momentan eine Sammelklage in den USA gegen die HypoVereinsbank in Vorbereitung. Es handelt sich hierbei um eine sogenannte class-action. Dieser Klage die von einem amerikanischen Staatsbürger eingereicht wird können sich Geschädigte anschließen bei denen die Sach- und Rechtslage ähnlich gelagert ist wie die des Klägers. Diese Art der Klage ist vergleichbar mit den NS-Zwangsarbeiterverfahren die ebenfalls in den USA rechtshängig gemacht wurden.

Es ist allgemein bekannt daß der Verbraucherschutz vor den Gerichten in den USA eine sehr wichtige Rolle spielt. Das Besondere eines solchen Verfahrens ist die Möglichkeit über den tatsächlich entstandenen Schaden hinaus noch einen sogenannten Strafschadensersatz erlangen zu können ein Rechtsinstitut das im deutschen Rechtssystem nicht vorgesehen ist.

Da sich mittlerweile abzeichnet daß hierzulande von der obergerichtlichen und höchstrichterlichen Rechtsprechung zunehmend die anfänglich verbraucherfreundlichen Tendenzen wieder aufgegeben werden scheint es nunmehr angemessen diesen Weg einzuschlagen. Diese Entwicklung der deutschen Rechtsprechung ist umso erstaunlicher als daß in jüngster Zeit zahlreiche Beweise für die massive Zusammenarbeit der HypoVereinsbank mit Strukturvertrieben vorgelegt werden konnten welche belegen daß die Bank auch bei der Vermarktung der Immobilien eine aktive Rolle gespielt hat.

Unsere Kanzlei wird sich mit allen Mandanten mit HypoVereinsbank-Finanzierung die dies wünschen der Sammelklage anschließen. Selbstverständlich werden diese Mandanten dann laufend über den Fortgang des Verfahrens informiert.

Es sind allerdings noch einzelne Rechtsfragen und Abwicklungsmodalitäten zu klären so daß wir noch keine Einzelheiten hierüber bekannt geben können. Sobald diese Fragen geklärt sind werden wir näheres über die geplante Vorgehensweise berichten.

Selbstverständlich werden nach wie vor unsere laufenden Verfahren in Deutschland weitergeführt und weitere Klagen in denjenigen Fällen eingereicht in denen dies unter Berücksichtigung der spezifischen Besonderheiten und der momentanen Rechtslage angezeigt ist. Auch der außergerichtliche Schriftverkehr und die laufenden Vergleichsverhandlungen werden unverändert fortgesetzt.

Wir werden über die Verfahrensvorbereitung auf unserer Homepage an dieser Stelle berichten und möchten um etwas Geduld bitten da im Moment noch keine Details bekannt gemacht werden können.

Andrea Häcker-Hollmann Rechtsanwältin
Anwaltskanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann

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