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Dieselgate

Der Abgasskandal und seine Folgen - Rechte der Autokäufer

Die Dieselaffäre rund um Volkswagen, Audi, Skoda, Seat und andere Automobilhersteller ist bereits seit einiger Zeit in aller Munde. Während die Behörden der Vereinigten Staaten ausgesprochen hart durchgriffen und den amerikanischen Verbrauchern die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen erleichterten, sind die Bundesregierung und der ihr unterstehende Verwaltungsbau nur schleppend tätig geworden. Es ist also kaum verwunderlich, dass die betroffenen Käufer sehr verunsichert sind. Auch die kürzlich veröffentlichte Meldung, die involvierten Konzerne seien bereit, die betroffenen PKW mit einem Software-Update auszurüsten, trägt kaum zur Beruhigung bei.
Es stellt sich deshalb die Frage, welche Ansprüche bestehen und wie diese durchgesetzt werden können. Aufgrund der nicht ganz durchsichtigen Rechtslage sowie der internationalen Verflechtungen der Dieselaffäre sind Verbraucher angehalten, möglichst rasch anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wir wollen hier eine grobe Leitlinie geben, die eine Orientierungshilfe für die Einleitung der nächsten Schritte darstellen und einen realistischen Erwartungshorizont vermitteln soll. 

Kostenlose Telefonkonferenzen und Informationsveranstaltungen zum Thema Widerruf Kfz-Darlehen

Das Thema Widerruf PKW-Darlehen ist derzeit in aller Munde nachdem Stiftung Warentest und mehrere Verbrauchersendungen in verschiedenen Fernsehkanälen darüber berichtet haben. Derzeit erhalten wir viele Anfragen von PKW-Besitzern, die ihr Fahrzeug finanziert haben und es ohne Wertverlust loswerden wollen.

Mögliches Autokartell: Automobilaktien stehen unter Druck – Klagewelle droht

Die Ereignisse rund um den „Dieselskandal“ weiten sich immer weiter aus. Längst betrifft der Skandal nicht nur den Volkswagenkonzern und dessen Aktionäre sowie Fahrzeugkäufer. Seitdem Ende letzter Woche der Spiegel vorankündigte, ein Kartell der führenden deutschen Autobauer aufgedeckt zu haben, verdichten sich die Meldungen über verbotene Absprachen der Autohersteller Audi, BMW, Daimler, Volkswagen und Porsche. Längst handelt es sich nicht mehr „nur“ um einen Abgasskandal. Der Artikel in der Spiegelausgabe vom 22.07.2017 geht weit darüber hinaus. Laut Spiegel soll es seit den 1990er Jahren in diversen Arbeitskreisen zu mehr als tausend Treffen gekommen sein. Dabei seien die Absprachen in allen relevanten Bereichen erfolgt. Unter anderem stimmten sich die Automobilkonzerne über die Größe der AdBlue Tanks ab. Hierbei handelt es sich um ein Harnstoffgemisch, welches Stickoxide in Wasser und Stickstoff aufspaltet. Aus Kostengründen sollen sich die Autobauer auf unterdimensionierte Tanks verständigt haben, welche auf Dauer nicht mehr ausreichen, um die Abgase in der gesetzlich vorgeschriebenen Form mechanisch zu reinigen. Die Vermutung liegt nahe, dass dazu übergegangen wurde, die Abgaselektronik zu manipulieren.

Audi ruft bis zu 850.000 Dieselautos zurück: Widerruf der Fahrzeugfinanzierung durch spezialisierte Rechtsanwälte prüfen lassen

Aktuell erhält die Kanzlei Aslanidis, Kress und Häcker-Hollmann zunehmend Anfragen vom „Dieselskandal“ betroffener Fahrzeughalter im Hinblick auf einen Widerruf der Fahrzeugfinanzierung. Das ist nämlich eine gute Gelegenheit, seinen Diesel ohne Verlust loszuwerden. Für KfZ-Kredite welche nach dem 14.06.2014 abgeschlossen wurden, müssen  Kunden für den Fall, dass die Voraussetzungen eines Widerrufes vorliegen, lediglich die bis zum Widerruf angefallenen Darlehenszinsen anrechnen lassen. Im Übrigen kann das Fahrzeug an den Verkäufer zurückgegeben werden. Der Fahrzeughalter erhält sämtliche auf die Finanzierung und den Erwerb des Fahrzeugs gezahlten Beträge zurück. Der Weg des Widerrufs steht auch Käufern für den Zeitraum vom 11.06.2010 bis 13.06.2014 offen. In diesen Fällen müssen sich die Käufer lediglich eine Nutzungsentschädigung anrechnen lassen.

Daimler AG im Strudel der Dieselaffäre – Aktionäre sollten sich jetzt registrieren

Der Stuttgarter Autobauer Daimler soll stärker in Abgasmanipulationen bei Dieselfahrzeugen verstrickt sein als bislang bekannt. Die Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR berichten aktuell, dass bei mehr als einer Million Fahrzeugen Motoren eingebaut worden sein könnten, bei denen die Abgasmessungen verändert wurden. Unser Team ermittelt derzeit den Sachverhalt mit Hochdruck und überprüft, ob sich die Daimler AG schadensersatzpflichtig gemacht hat und Ansprüche der Aktionäre erfolgreich geltend gemacht werden können.

Widerrufsjoker bei PKW-Krediten

Fehlerhafte Widerrufserklärungen in KFZ-Kreditverträgen eröffnen Kunden ungeahnte Möglichkeiten

Wenn Banken Fehler machen, sind es meist die Kunden, die dadurch erhebliche Nachteile erleiden. Doch in manchen Fällen können Bankkunden auch von den Nachlässigkeiten der Kreditinstitute profitieren. Und wenn darüber hinaus die Rechtslage auch noch eindeutig ist und von den Gerichten bereits bestätigt wurde, haben Bankkunden beste Aussichten, aus einem Rechtsstreit als Gewinner hervorzugehen. In den meisten Fällen kann schon mit einer vorgerichtlichen Regelung gerechnet werden. Im Ergebnis wurde dann das Fahrzeug im Idealfall nahezu kostenlos gefahren. Viele Immobilienkäufer haben diese Erfahrung schon gemacht und sich mit Hilfe des sogenannten Widerrufsjokers von teuren Darlehen getrennt. Auch Autokäufer können diesen Joker jetzt ziehen.

VW Abgasskandal: Schadensersatzansprueche fuer betroffene Anleger

Der VW Abgasskandal zieht knapp 2 Wochen nach Bekanntwerden immer weitere Kreise. Neben den knapp 2, 8 Millionen betroffenen Fahrzeughaltern muss sich der VW Konzern in naher Zukunft auch auf eine juristische Auseinandersetzung mit einem Teil seiner Aktionäre einstellen. Diese hatten nach Bekanntwerden des Abgasskandals und des hieraus resultierenden Kurseinbruchs fast 40 % Werteinbußen hinnehmen müssen.
Ebenso wie die betroffenen Fahrzeughalter können jedoch auch die Anleger den VW Konzern unter bestimmten weiter unten noch näher erläuterten Voraussetzungen in Regress nehmen.

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