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Dorint-Hotel-Fonds:Riskantes Investment für Anleger

13.03.2009

Anleger die sich an Hotelfonds der Ebertz-Gruppe beteiligt haben können trotz Restrukturierungsbemühungen wirtschaftliche Belastungen nicht ausschließen.

Im Jahre 1972 gründete der Initiator des Dorint-Hotel-Fonds Herbert Ebertz seine Firma und schaffte es zahlreiche neue Hotels an Premiumstandorten in ganz Deutschland mit Millionenaufwand zu modernisieren oder neu zu bauen. Die Gelder hierfür sammelte er binnen dreißig Jahren bei den Anlegern ein.
Dabei sah zunächst alles nach einer Erfolgsgeschichte aus. Das Geschäft brach jedoch nach dem 11. September 2001 und dem Konjunkturrückgang ein. Dorint konnte die hohen Kosten nicht mehr tragen und schrieb seitdem rote Zahlen.

Hinzu kamen die Risiken der Finanzierung:
beispielsweise kam das Geld von Investoren die die gebauten Hotels langfristig an den Betreiber verpachteten mit dem Unterschied dass der Hauptinvestor Ebertz sowohl als Immobilienentwickler als auch als Investor Mehrheitsaktionär und Aufsichtsratsvorsitzender des Pächters Dorint agierte. In diesem Interessenkonflikt kann der Hauptgrund für die heutige Misere gesehen werden.
Auch der französische Hotelkonzern Accor konnte mit den notleidenden Hotels kein Geld verdienen. Das Sanierungskonzept scheiterte infolgedessen trennten sich Accor und Dorint im Jahr 2007.

Am Beispiel des Hotelfonds Sport-Hotel Garmisch-Partenkirchen verdeutlicht sich:

die wirtschaftliche Situation der Anleger des Dorint Sport-Hotel Garmisch Partenkirchen bleibt trotz mehrerer Gesellschafterversammlungen in den vergangenen Monaten mehr als unbefriedigend. So mussten die Anleger in Form von erhobenen Sonderumlagen nun mehrfach Zahlungen erbringen. Dies ohne zu wissen ob das Projekt zukünftig dadurch Rendite erwirtschaften wird an denen die Anleger in Form von Ausschüttungen oder Pachterlösen partizipieren können.
Viele der Anleger dieses Hotelfonds werfen dem Geschäftsführer des Projekts fehlende Transparenz gegenüber den Beteiligten vor.

Der Dorint-Fonds zeigt wie riskant diese Beteiligungsformen sein können.

Geschädigte Anleger können über unser Kontaktformular zu diesem Thema nähere Informationen erhalten.

Drosia Kakali
Rechtsanwältin Anwaltskanzlei Hänssler & Häcker- Hollmann
 

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