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First Real Estate Grundbesitz GmbH kommt Zahlungsverpflichtungen nicht nach

28.08.2006

Nachdem die Firma DM Beteiligungen und auch die Wohnungsbaugesellschaft Leipzig-West Insolvenz anmelden mussten bangen Anleger der First Real Estate (FRE) jetzt um ihr Geld. Laut Verkaufsprospekt sollten am 01.08.2006 Zinszahlungen fällig sein die aber trotz Aufforderung durch Anwälte nicht geflossen sind. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt derzeit gegen mehrere Verantwortliche des Unternehmens wegen Betrugs.

Die nach Schätzungen der DIAS rund 8000 Anleger die sich mit einer Summe von 60 Mio. € beteiligt hatten müssen davon ausgehen dass sie das investierte Kapital zum Fälligkeitszeitpunkt nicht mehr zurückerhalten. Besonders betroffen davon könnten diejenigen sein die die Anleihen mit einer Laufzeit von unter 12 Monaten erworben haben da diese nicht der Kontrolle der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterliegen.

Das Unternehmen hatte ähnlich wie die DM Beteiligung und die Wohnungsbaugesellschaft Leipzig-West Inhaberschuldverschreibungen mit hohen Verzinsungen von 6 99% bis 8 25% und Laufzeiten von unter einem Jahr bis zu 24 Monaten ausgegeben. Eigenen Angaben der FRE zufolge wurde unter anderem mit Immobilien aus Deutschland sowie über Partner in Dubai gehandelt und sich an einem Kunststoff verarbeitenden Unternehmen beteiligt.

Bereits 2003 warnte der Branchendienst Kapitalmarkt Intern (KMI) vor Anleihen der First Real Estate. Besonders – so die KMI – ging aus den dürftigen Prospektangaben nicht hervor welche Erfahrungen das Unternehmen oder seine Geschäftsführer bereits haben. Offen gelegt wurde von der FRE ebenso wenig dass Inhaberschuldverschreibungen wirtschaftlich einem Kreditantrag gegenüber potentiellen Kapitalanlegern gleichkommen und welche Risiken damit verbunden sind.

Den Anlegern ist anzuraten ihre Unterlagen anwaltlich prüfen zu lassen da bei einer Vermögensverschlechterung die Möglichkeit der Kündigung aus wichtigem Grund bestehen kann und die Inhaberschuldverschreibungen fällig gestellt werden könnten.

Kontakt

Geschädigte Anleger können über unser Kontaktformular mit uns Verbindung aufnehmen. Gerne prüfen wir für Sie die in Frage kommenden Ansprüche und machen diese geltend.

Diana Römhild Rechtsanwältin
Anwaltskanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann

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