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Handelsblatt: Fondshaus Steiner + Company emittierte Flop-Investments in Kanada

Veröffentlicht am 26. Februar 2021

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Das Handelsblatt berichtet, wie Steiner + Company Investments in Kanada auf den Markt brachte, die scheiterten. Das für die Projektentwicklung verantwortliche Unternehmen Terra Firma Development Corporation  ist insolvent, der Insolvenzantrag wurde im August 2020 von der S + C Treuhandgesellschaft mbH eingereicht. Das Verhältnis zu ehemaligen Geschäftspartnern, auch aus dem Umfeld des Maklerhauses Engel & Völkers AG, ist gestört. Das Projekt hatten Makler der Engel & Völkers Resorts GmbH vertrieben.

Jedoch sind nicht nur Anleger dieses Direktinvestments betroffen, sondern auch Anleger geschlossener Fonds, denn mehrere Dachfonds haben in das Direktinvestment Steiner + Company Kanada Real Estate Direkt Anlegerkapital in Millionenhöhe fließen lassen.

Christopher Kress, Partner der Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann wirft in dem Artikel des Handelsblatts Steiner + Company in diesem Zusammenhang fragwürdige Geschäftspraktiken vor. Das Emissionshaus  hatte das Geld vieler Anleger ohne ihr Wissen in das Kanadaprojekt gesteckt. Unter dem Namen „Multi Asset Anspar Plan“ lancierte das Fondshaus mehrere Dachfonds, die ein Blindpool-Konzept verfolgten. Laut Emissionsprospekten sollte das Kapital allerdings ausschließlich für Beteiligungen an geschlossenen Fonds genutzt werden.

Doch tatsächlich floss es auch in Direktinvestments für die Entwicklung des gescheiterten Investments in Kanada. „Den Anlegern war nicht bewusst, wo genau ihr Geld angelegt wird. Sie haben keine ausreichende Auskunft über die Zielgesellschaften erhalten“, sagt Rechtsanwalt Kress. Im September 2020 reichte die Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann mehrere Auskunftsklagen am Hamburger Amtsgericht gegen mehrere MAP-Dachfonds ein. Unsere Mandanten wollen wissen, warum das Investment floppte – und was genau mit ihrem Geld passiert ist.

Zum Artikel im Handelsblatt