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KGAL-ALCAS Beteiligung 185 aktuell: Gesellschaftern drohen hohe Einschnitte

Auch im neuen Jahr bleiben die Anleger geschlossener Immobilienfonds von Hiobsbotschaften ihrer zum Teil weit unter Plan laufenden Fondsbeteiligungen nicht verschont. Aktuell betroffen: Die 9942 Anleger des seitens des Fondsintiators KGAL GmbH & Co. KG aufgelegten KGAL-ALCAS 185 Propertyclass Value Added 1. Wie der  zuletzt veröffentlichten KGAL Leistungsbilanz 2011 zu entnehmen ist laufen derzeit vier der insgesamt sechs KGAL Zielfonds weit unter Plan. Für die knapp 10.000 Fondsanleger des KGAL-ALCAS 185 Propertyclass Value Added 1 bedeutet dies dass sie sich auf hohe Kapitalverluste werden einstellen müssen.

 

KGAL-ALCAS 185 Propertyclass Value Added 1: Sechs Zielfonds und ca. 10.000 Anleger

KGAL hatte den geschlossenen Immobilienfonds Propertyclass Value Added 1 mit Investitionsschwerpunkt Europa 2007 mit einem Investitionsvolumen in Höhe von  € 52.500.000 00 am Markt platziert. Dabei hatten sich insgesamt knapp 10.000 Fondsanleger an dem  KGAL/ALCAS Dachfonds beteiligt. Laut KGAL Leistungsbilanz investiert der KGAL-ALCAS 185 Propertyclass Value Added 1 in insgesamt 6 Real Estate Private Zielfonds (CB Richard Ellis Strategic Partners Europe Fund III European Property Investors Special Opportunities Fund Peakside Real Estate Fund Pramerica European Emerging Economies Fund I Tishman Speyer European Real Estate Venture VI).

 

KGAL Leistungsbilanz 2011: 4 Zielfonds des Propertyclass Value Added 1 geraten unter Druck

4 der insgesamt 6 KGAL – ALCAS Propertyclass Value Added 1 Zielfonds werden laut der zuletzt veröffentlichten KGAL Leistungsbilanz 2011 „die angestrebten Ergebnisse weit unterschreiten und gegen Kapitalverluste ankämpfen“. Auch die Entwicklung der im Jahr 2011 Einnahmen in Höhe von € 4 1 Millionen  verzeichnenden Fondsgesellschaft – European Real Estate GmbH & Co. Nr. 1 KG – bleibt laut KGAL Leistungsbilanz 2011 „weiterhin deutlich hinter den Erwartungen zurück“. Zudem stehen gemäß der Leistungsbilanz 2011 einer derzeitigen Liquiditätsreserve von € 15 8 Millionen Eventualverbindlichkeiten aus Einzahlungsverpflichtungen in Höhe von € 30 5 Millionen gegenüber.

KGAL-ALCAS 185 Propertyclass Value Added 1: Anlegern drohen Kapitaleinschnitte

Selbst die Geschäftsführung  des  KGAL-ALCAS 185 Propertyclass Value Added 1  scheint die Hoffnung auf eine Besserung des in wirtschaftliche Schieflage geratenen KGAL-ALCAS Propertyclass Value Added 1 verloren zu haben. Bereits in der  KGAL Leistungsbilanz 2011 wurden die knapp 10.000 Immobilienfonds Anleger des KGAL-ALCAS 185 Propertyclass Value Added 1 auf mögliche Kapitaleinschnitte vorbereitet. So heißt es in der KGAL Leistungsbilanz 2011 wörtlich: „Es kann daher sein dass die Investoren ihr Geld nicht vollständig zurückerhalten.

KGAL-ALCAS Beteiligung 185: Zielfonds Pramerica EEE scheitert

Spätestens seit Bekanntwerden des Scheiterns KGAL / ALCAS Propertyclass Value Added 1Zielfonds  Pramerica European Emerging Economies Fund I  (Pramerica EEE) im Jahr 2012 dürfte sich diese Prognose der KGAL-ALCAS Propertyclass Value Added 1 wohl nicht mehr umkehren lassen. Der KGAL / ALCAS Beteiligung 185 Zielfonds Pramerica EEE hatte laut KGAL Informationen bislang die höchsten Verluste aller sechs Zielfonds zu beklagen.

 

KGAL-ALCAS Propertyclass Value Added 1: Zweitmarktkurs sackt auf 23 5 % ab

Doch auch die bisherige Bilanz fällt für die 10.000 KGAL-ALCAS 185 Propertyclass Value Added 1 wenig erbauend aus: So mussten die Propertyclass Value Added 1 Fondsanleger laut Informationen des Portals zweitmarkt.de ab dem Jahr 2009 auf einstmals sicher geglaubte Ausschüttungen verzichten. Im Falle eines vorzeitigen Verkaufs ihrer Immobilienfonds Beteiligung würden die KGAL-ALCAS 185 Propertyclass Value Added 1 Anleger derzeit gerade noch 23 5 % (Stand: 20.01.2014) auf dem Zweitmarkt erzielen (Quelle: www.zweitmarkt.de).

Fazit: Ob und inwieweit es dem KGAL / ALCAS 185 Dachfonds unter den gegebenen Umständen gelingen wird das wirtschaftliche Überleben bis zum geplanten Laufzeitende 2016 zu gewährleisten ist unter den gegebenen Umständen derzeit mehr als fraglich.

KGAL/ALCAS 185 Anleger nicht schutzlos gestellt   

Betroffene KGAL/ALCAS 185  -Anleger sollten sich mit deren Situation nicht abfinden sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene KGAL/ALCAS 185 Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds  aufgeklärt worden sein so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von geschlossenen Immobilienfonds in Betracht gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.
 
 

Vertrieb des KGAL/ALCAS Beteiligung 185  oftmals über Banken und Sparkassen

Recherchen unserer bereits eine Vielzahl geschädigter KGAL / ALCAS Beteiligung 185 Anleger vertretenen Kanzlei zufolge wurden Beteiligungen am KGAL-ALCAS 185 Propertyclass Value Added 1 oftmals über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese geschlossenen Immobilienfonds-Beteiligungen nicht selten als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmäßig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den Beratungsgesprächen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichthofes bestehen deshalb gute Chancen für die Immobilienfonds-Anleger des KGAL / ALCAS 185 Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

 

Was können betroffene KGAL/ALCAS 185-Anleger jetzt tun?
   
 

Geschädigte Anleger des KGAL/ALCAS Immobilienfonds 185 sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.
Gerne können Sie über unser  Kontaktformular  mit uns in Verbindung treten und sich über die in ihrem konkreten Fall bestehenden Handlungsoptionen umfassend informieren.
 

31.01.2014

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