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Kurskorrektur des offenen Immobilienfonds Grundbesitz - Invest

20.12.2005

Deutsche Bank lenkt ein

Aufgrund nachhaltiger Reaktionen in Politik Reaktionen des Marktes und einer von Verbraucheranwälten drohenden Klagewelle wird die Deutsche Bank nun voraussichtlich doch einlenken.

Jahrelang hatte die Deutsche Bank den offenen Immobilienfonds Grundbesitz-Invest als sichere jederzeit liquidirbare Geldanlage dargestellt. Am Dienstag hat die Deutsche Bank Tochter DB Real Estate erstmals in der 40jährigen Geschichte von Immobilienfonds ihren Fonds geschlossen.

Am Donnerstag begann Josef Ackermann nun doch mit einigen Spitzenmanagern über eine Stützungsaktion zu diskutieren. Im Ergebnis soll den Käufern der letzten zwei Jahre geholfen werden. Diese Hilfe soll schnell und unbürokratisch geschehen sowie einen fairen Wertausgleich schaffen.

Fairer Wertausgleich soll geschaffen werden

Wie konkret die Maßnahmen gestaltet werden soll jedoch erst nach Ende der Neubewertung des Fonds im Februar 2006 bekannt gegeben werden. Die betroffenen Anleger werden voraussichtlich eine Ausgleichszahlung erhalten.

Dies gilt allerdings nur für diejenigen Anleger welche in den letzten zwei Jahren Anteile am Grundbesitz-Invest erworben haben. Von der Schließung des Fonds sind ca. 300 000 Privatanleger betroffen von denen bei weitem nicht alle ihre Anteile erst in den vergangenen zwei Jahren gezeichnet haben.

Konsequenzen für Anleger

Es bleibt abzuwarten wann der Fonds nach dem jetzt eingetretenen Reputationsverlust wieder eröffnet werden wird. Jedenfalls ist davon auszugehen dass eine Wiedereröffnung eine sofortige massive Verkaufswelle auslösen wird.

Weiteres Vorgehen unserer Kanzlei

Das Entschädigungsangebot ist grundsätzlich zu begrüßen. Dennoch und insbesondere da bislang kein konkretes Entschädigungsangebot vorliegt sollten unverändert alle Schadenersatzmöglichkeiten geprüft werden. Geschädigte Anleger können gerne schon jetzt ihre Adressen unserer Kanzlei mitteilen oder uns bereits Kopien der Vertragsunterlagen zusenden. Sie erhalten dann weitere Informationen über die Möglichkeiten des Vorgehens sowie zu den bei Mandatserteilung anfallenden Gebühren.

Tanja Pfahl Rechtsanwältin
Anwaltskanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann

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