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Risiko Schiffsfondssanierung: MT King Edwin Renditefonds-Anleger bangen um Einlagen

Die Anzahl in Schieflage geratener Schiffsfonds steigt weiter an. Mussten die betroffenen Schiffsfondsanleger anfangs „nur“ den Verlust sicher geglaubter Ausschüttungen hinnehmen steht für viele Anleger geschlossener Schiffsfondsbeteiligungen vielfach die gesamte Einlage auf dem Spiel. Grund: Die über längere Zeit still gehaltenen Gläubigerbanken sind immer öfter nicht länger willens und bereit auf die oftmals schon seit Monaten gestundeten Zins- und Darlehensraten zu verzichten. Aktuelles Beispiel: Der König & Cie Produktentankerfonds MT King Edwin. Nach Scheitern des Sanierungskonzeptes droht den Anlegern der Totalverlust ihrer Einlage.

Schiffsfonds schon frühzeitig unter Druck

Bereits ein Jahr nach dessen Auflage im Jahr 2007 geriet der König & Cie. Renditefonds 62 - MT King Edwin in wirtschaftliche Schieflage. Weit unter Plansoll liegende Einnahmen Ausfalltage und hohe Betriebsausgaben rissen den mit einem Anlagevolumen in Höhe von € 13.550.000 aufgelegten Produktentankerfonds immer weiter in die Tiefe. Der nicht zuletzt durch die Aufnahme eines auf Yen lautenden Fremdwährungsdarlehens und die damit einhergehenden Wechselkursschwankungen stetig wachsende Schuldendruck auf den Schiffsfonds konnte auch durch eine im Jahr 2010 erfolgte Stundungsvereinbarung nicht gestoppt werden. Ein Jahr später zog die Gläubigerbank – die Unicredit – die Reißleine und verkündete ihren Ausstieg aus der Fondsfinanzierung.

Gläubigerbank erzwingt Notverkauf

Durch den bekanntgegebenen Ausstieg aus der Fondssanierung und der damit einhergehenden Fälligstellung des Darlehens standen die MT King Edwin Anleger vor der Wahl sich zwischen einem Notverkauf des Produktentankers oder einer andernfalls zwangsläufig drohenden Insolvenz des Schiffsfonds entscheiden zu müssen. Anfang Dezember 2011 gaben die Schiffsfondsanleger dem Druck der Unicredit nach und stimmten für einen Notverkauf des angeschlagenen Handymax-Tankers MT King Edwin.
Die Tatsache dass infolge des Gesellschafterbeschlusses die drohende Insolvenz des  König & Cie. Renditefonds 62 - MT King Edwin abgewendet werden konnte dürfte für dessen Anleger nur ein schwacher Trost sein: Da der Verkaufserlös voraussichtlich lediglich ausreichen dürfte die bestehenden Fondsverbindlichkeiten abzudecken müssen die Schiffsfondsanleger mit einem Totalverlust ihrer geleisteten Einlage rechnen.

MT King Edwin Renditefonds -Anleger nicht schutzlos gestellt

Sollten Anleger des MT King Edwin Renditefonds  von Ihrem Anlageberater oder von Ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken der Beteiligung an einem geschlossenen Fonds aufgeklärt worden sein so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die MT King Edwin Renditefonds-Anleger in Betracht gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.
In zahlreichen Gerichtsurteilen wurde zudem festgestellt dass die beratende Bank beim Verkauf von geschlossenen Fonds die Rückvergütungsgebühren offenlegen muss. Deshalb kann im Fall der Zahlung von versteckt geflossenen Innenprovisionen (Kick-back) und mangelnder Information hierüber der Anleger verlangen so gestellt zu werden als hätte er die Beteiligung nicht geschlossen.

Was sollten betroffene MT King Edwin Renditefonds-Anleger jetzt tun?

Betroffene Anleger  des MT King Edwin Renditefonds haben die Möglichkeit deren in Betracht kommenden Ansprüche umfassend überprüfen lassen. Die rechtliche Einschätzung und Empfehlung kann dabei anhand des jeweiligen Falles unterschiedlich ausfallen.
Über unser Kontaktformular  besteht die Möglichkeit mit uns in Verbindung zu treten und sich über die im Einzelfall in Betracht kommenden Optionen umfassend zu informieren

17.01.2012
 

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