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Schiffsfonds Insolvenz: HC „US/EURO-FLOTTENFONDS“ unter vorläufiger Zwangsverwaltung

Die weltweit grassierende Schifffahrts Krise zieht immer weitere geschlossene Schiffsfonds Beteiligungen in die Tiefe. Aktuell betroffen: Der 2007 seitens des Schiffsfonds Initiators Hanse Capital aufgelegte HC „US/EURO-FLOTTENFONDS“. Wie das Fondstelegramm in dessen aktuellen Ausgabe berichtet musste infolge Zahlungsunfähigkeit über das Vermögen der Fondsgesellschaft „HC US/EURO FLOTTENFONDS“ die vorläufige Zwangsverwaltung angeordnet werden (Az.: IN 89/12). Den Anlegern des HC „US/EURO-FLOTTENFONDS“ droht nun der Totalverlust des ihrerseits in die drei HC Fondsschiffe investierten Geldes.

HC „US/EURO-FLOTTENFONDS“: Investition in drei Fondsschiffe

 

Hanse Capital hatte den ursprünglich in die beiden baugleichen Mini Bulker MS „SCL-Marie Jeanne“ und MS „SCL Margrit“ sowie den Multipurpose Carrier MS „SCL Thun“ investierenden Schiffsfonds HC „US/EURO-FLOTTENFONDS mit einem Investitionsvolumen in Höhe von  € 42.865.500 00 am Markt platziert. An dem 2007 aufgelegten HC „US/EURO-FLOTTENFONDS“ hatten sich seinerzeit die Schiffsfonds Anleger mit Eigenkapital in Höhe von € 17.566.500 00 beteiligt.
Nachdem - laut Leistungsbilanz 2009 - die infolge der weltweiten Wirtschaftskrise anvisierte Ablieferung des HC „US/EURO-Flottenfonds“ Schiffs MS „SCL Margrit“ mehrfach verschoben werden und der Kaufvertrag letzten Endes storniert werden musste besteht der HC „US/EURO-Flottenfonds“ aktuell noch aus den Fondsschiffen MS „SCL Marie Jeanne“ und MS „SCL Thun“.

HC „US/EURO-FLOTTENFONDS“ fährt bereits 2009 unter Plan

Wie der Hanse Capital Leistungsbilanz 2009 zu entnehmen ist führ der HC „US/EURO – FLOTTENFONDS“ bereits im Geschäftsjahr 2009 hohe Verluste ein. Hohe Betriebs- und Personalkosten sowie die Belastungen aus der Tilgung des sich bereits zum Zeitpunkt der Erstemission auf  € 25.299.000 00 belaufenden Fremdkapitals ließen den HC „US/EURO – FLOTTENFONDS“ bereits früh in wirtschaftlich unsicheres Fahrwasser geraten.

Nach Insolenz des HC „US/EURO-FLOTTENFONDS“ droht Anlegern der Totalverlust

Die Folgen der wirtschaftlichen Schieflage bekommen die bis dato noch keinerlei Ausschüttungen erhaltenen Schiffsfonds Anleger des HC „US/EURO-FLOTTENDS“ deutlich zu spüren: So belief sich der Wert ihrer Beteiligung am geschlossenen Schiffsfonds HC „US/EURO-FLOTTENFONDS“ laut Angaben des Onlineportals www.zweitmarkt.de zuletzt auf gerade noch 5 5 % (Stand: 26.07.2012). Im Falle der nun bekannt gewordenen Insolvenz des HC „US/EURO-FLOTTENFONDS“ droht den Schiffsfonds Anlegern nun sogar der Totalverlust.

HC Schiffsfonds Anleger nicht schutzlos gestellt
  

Betroffene HC Schiffsfonds-Anleger sollten sich mit deren Situation nicht abfinden sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene HC - Schiffsfonds-Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Schiffsfonds in Betracht gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.
  

Vertrieb von Schiffsfonds oftmals über Banken und Sparkassen

Recherchen unserer Kanzlei zufolge wurden viele der derzeit notleidend gewordenen geschlossenen  Schiffsfonds über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese Schiffsfonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmäßig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den Beratungsgesprächen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichthofes bestehen deshalb gute Chancen für die Schiffsfonds-Anleger Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

Was können betroffene HC „US/EURO-FLOTTENFONDS“  Anleger jetzt tun?

Betroffene Anlegern des HC „US/EURO-FLOTTENFONDS“  wird geraten ihre in Betracht kommenden Ansprüche durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen zu lassen. Gerne können Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten und sich über die in ihrem konkreten Fall bestehenden Handlungsoptionen umfassend informieren.
 

24.09.2012

,Hanse Capital | Schiffsfonds | Schiffsfonds Insolvenz | Totalverlust,Andreas Frank,24.09.2012 - 15:14
698,Schiffsfonds Krise reißt nicht ab: Reederei Waller MS „Lucia“ ist insolvent,

Die Krise unter den geschlossenen Schiffsbeteiligungen setzt sich auch im April nahtlos fort. Wie das Fondstelegramm in dessen jüngster Ausgabe berichtet musste nun die Reederei Wilfried Waller MS „Lucia“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG infolge Zahlungsunfähigkeit den Gang vor das zuständige Insolvenzgericht antreten (Az. 12 IN 88/13) Nach der MS „Finja“ musste nun bereits binnen vier Wochen über das Vermögen einer weiteren Reederei Waller Schiffsgesellschaft die vorläufige Zwangsverwaltung angeordnet werden.

Reederei Waller MS Lucia: Investition in 640 TEU Containerschiff

Wie das Fondstelegramm weiter berichtetet   hatte die Reederei Waller den Schiffsfonds MS „Lucia“ 2006 am Markt platziert. Investitionsgegenstand des Reederei Wilfried Waller Schiffsfonds MS „Lucia“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG ist dabei ein 640 TEU Containerschiff.

Nach Insolvenz der Reederei Waller MS „Lucia“ droht Schiffsfonds Anlegern Totalverlust

Nach der nun bekannt gewordenen Insolvenz des in das Containerschiff MS „Lucia“ investierenden Reederei Waller Schiffsfonds müssen dessen Anleger nun mit dem Totalverlust ihrer Einlage rechnen.
 

Reederei Waller MS „Lucia“ Insolvenz: Schiffsfonds Anleger nicht schutzlos gestellt

Betroffene Reederei Waller MS „Lucia Schiffsfonds -Anleger sollten sich mit deren Situation nicht abfinden sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene Reederei Waller Schiffsfonds -Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Schiffsfonds in Betracht gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.
 

Vertrieb von Schiffsfonds oftmals über Banken und Sparkassen

Recherchen unserer bereits eine Vielzahl geschädigter Schiffsfonds Anlegern vertretenen Kanzlei zufolge wurden etliche Anteile geschlossener Schiffsbeteiligungen über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese  Schiffsfonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmäßig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den Beratungsgesprächen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes bestehen deshalb gute Chancen für die  Schiffsfonds-Anleger Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

 
Schiffsfonds Krise: Schadensersatzansprüche auch gegen Finanzvertriebe möglich

Chancen auf Schadensersatz haben jedoch nicht nur Schiffsfonds Anleger die die Beteiligung an den jeweiligen Schiffsgesellschaften über eine Bank vermittelt bekommen haben. So konnte die Kanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann im vergangenen Jahr für Anleger geschlossener Fonds bereits ebenfalls Urteile gegen in die Vermittlung eingebundene Finanzvertriebe erstreiten.   

 
Was können betroffene Reederei Waller Schiffsfonds-Anleger jetzt tun?

Geschädigte Anleger problematischer Reederei Waller Schiffsfonds  sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.
Über unser Kontaktformular haben Sie die Möglichkeit schnell und unkompliziert mit uns in Verbindung zu treten und sich über die in Ihrem Falle bestehenden rechtlichen Optionen zu informieren.
 

18.4.2013

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