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Schiffsfonds Krise: BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds droht Insolvenz

Die Krise unter den geschlossenen Schiffsfonds Beteiligungen will auch zum Ende gehenden dritten Quartal 2012 nicht abreißen. Aktuell betroffen: Der 2006 seitens des Schiffsfonds Initiators BS Invest aufgelegte Chemikalientanker Flottenfonds. Wie die Fondszeitung in deren aktuellen Ausgabe berichtet ist der in vier Chemikalientankerneubauten investierende BS Invest Schiffsfonds erneut auf frisches Kapital angewiesen. Verweigert die Gläubigerbank RBS dem BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds weitere zur Deckung der laufenden Kosten benötige Darlehen droht laut Fondszeitung Bericht den vier Schiffsgesellschaften des BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds die Insolvenz.

BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds: Investition in vier Fondsschiffe

2006 hatte der Schiffsfonds Initiator – BS Invest Gesellschaft für Beteiligungsvermittlung mbH – den in vier baugleiche Chemikalientanker – MT Franz Schulte MT Paul Schulte MS Peter Schulte und MS Ruth Schulte - investierenden Schiffsfonds mit einem Investitionsvolumen in Höhe von € 94.069.000 00 am Markt platziert. An dem geschlossenen Schiffsfonds BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds hatten sich seinerzeit Schiffsfonds Anleger mit einem Eigenkapital in Höhe von € 39.040.000 00 beteiligt.

BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds: Ohne Finanzspritze droht Schiffsofnds die Insolvenz

Wie die Fondszeitung weiter berichtet hatten die Anleger des BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds bereits 2010 frisches Kapital zur Rettung des angeschlagenen Schiffsfonds eingezahlt. Nachdem laut Fondszeitung Informationen die seitens der BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds Anleger eingezahlten Nachschüsse nahezu aufgebraucht sind und die aus den Einnahmen der vier BS Invest Chemikalientanker erzielten Erlöse kaum ausreichen um die laufenden Kosten zu decken bedarf der BS Invest Schiffsfonds abermals weiterer finanzieller Unterstützung. Verweigert die Gläubigerbank dem laut www.zweitmarkt.de bereits zum 31.10.2010 auf Fremdkapital in Höhe von € 47.167.733 00 angewiesenen BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds weitere Kreditzusagen dürfte laut Einschätzung der Fondszeitung Analysten vier weitere Schiffsgesellschaften eines BS Invest Schiffsfonds – diesmal der BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds – kurzfristig den Gang vor das zuständige Insolvenzgericht antreten müssen

BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds: Im Insolvenzfalle droht Totalverlust

Die Bilanz für die Anleger des ihr Geld in die vier Fondsschiffe des BS Invest Chemikalientanker investierenden Schiffsfonds fällt bereits vor Bekanntwerden der drohenden Insolvenz ernüchternd aus: So mussten die Schiffsfonds Anleger des BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds laut www.zweitmarkt.de Angaben bereits seit dem Jahr 2008 auf einstmals sicher geglaubte Ausschüttungen verzichten.
Verweigert die Gläubigerbank dem BS Invest Chemikalientanker Flottenfonds weitere zur Begleichung laufender Kosten benötigten Darlehen werden sich BS Invest Schiffsfonds Anleger mit der dann einhergehenden Insolvenz der vier Schiffsgesellschaften auf einen Totalverlust des ihrerseits in die vier BS Invest Chemikalientanker investierten Geldes einstellen müssen.

BS Invest Schiffsfonds Anleger nicht schutzlos gestellt

Betroffene BS Invest Schiffsfonds-Anleger sollten sich mit deren Situation nicht abfinden sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene  BS Invest- Schiffsfonds-Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Schiffsfonds in Betracht gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.

Vertrieb von Schiffsfonds oftmals über Banken und Sparkassen

 

Recherchen unserer bereits eine Vielzahl geschädigter Schiffsfonds Anleger vertretenen Kanzlei zufolge wurden viele der derzeit notleidend gewordenen geschlossenen  Schiffsfonds über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese Schiffsfonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmäßig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den Beratungsgesprächen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichthofes bestehen deshalb gute Chancen für die Schiffsfonds-Anleger Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
 
 

Was können betroffene BS Invest Schiffsfonds-Anleger jetzt tun?

Geschädigte Anleger problematischer BS Invest Schiffsfonds  sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen. Über unserKontaktformular besteht die Möglichkeit sich schnell und umfassend über die bestehenden Möglichkeiten zu informieren.
 

28.09.2012

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