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Schiffsfonds Krise nimmt kein Ende: MS „PCE Harburg“ ist insolvent

Die vergangene Januarwoche war abermals von einigen Schiffsfonds Insolvenzen überschattet. Aktuell betroffen: Die laut Leistungsbilanz 49 Anleger des 2007/8 aufgelegten Schiffsfonds MS „PCE Harburg“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG. Wie das Fondstelegramm in dessen aktuellen Ausgabe berichtet musste auch der o.g. PCE Schiffsfonds infolge Zahlungsunfähigkeit Insolvenz (Az.: 8 IN 9/13) anmelden. Den Zeichnern des MS „PCE Harburg“ droht nun der Totalverlust ihrer Einlage.

PCE „MS Harburg“: Investition in Multi Purpose Containerschiff

Wie deren jüngsten Leistungsbilanz zu entnehmen ist hatte PCE den Schiffsfonds MS „PCE Harburg“ mit einem Investitionsvolumen in Höhe von $ 13.580.000 00 2007/8 am Markt platziert. Der Eigenkapitalanteil betrug gemäß Leistungsbilanz zum Zeitpunkt der Erstemission $ 8.230.000 00. Mit Datum 31.08.2012 hatte der in das 629 TEU Multi Purpose Containerschiff MS Harburg investierende PCE Schiffsfonds Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von $ 5.685.000 00 abzutragen.

2012 beschlossene Kapitalerhöhung kann PCE „MS Harburg“ nicht mehr retten

Wie der aktuellen Leistungsbilanz zu entnehmen ist hatten die 49 Anleger des MS „PCE Harburg“ zur Rettung des unter Plan laufenden Schiffsfonds einer Kapitalerhöhung die Zustimmung erteilt. Wie nun bekannt wurde vermochte es auch die seitens der PCE Gesellschafter erbrachte Finanzspritze nicht den unter gesunkenen Einnahmen und hohen Darlehensverbindlichkeiten leidenden Schiffsfonds MS „PCE Harburg“ in wirtschaftlich ruhigeres Fahrwasser zurückzuführen.

MS „PCE Harburg“: Anleger erhalten 2008 einmalige Ausschüttung

Für die 49 Anleger des MS „PCE Harburg“ verlief die Beteiligung an dem Schiffsfonds alles andere als erwartet: So erhielten sie laut Angaben des Portals www.zweitmarkt.de lediglich im Jahr 2008 eine Ausschüttung in Höhe von 0 40 %. Auf weitere Auszahlungen warten die Anleger des MS „PCE Harburg“ seit diesem Zeitpunkt bislang vergebens.
Nach der nun bekannt gewordenen Insolvenzanmeldung des MS „PCE Harburg“ werden sich dessen 49 Schiffsfondsanleger nun sogar mit dem Totalverlust der ihrerseits investierten Einlage abfinden müssen.

Nach Insolvenz des MS „PCE HarburgSchiffsfondsanleger nicht schutzlos gestellt

Sollten betroffene PCE Schiffsfonds-Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Schiffsfonds in Betracht gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.

 
Vertrieb von geschlossenen Schiffsfonds oftmals über Banken und Sparkassen

Recherchen unserer bereits eine Vielzahl geschädigter Schiffsfonds Anleger vertretenen Kanzlei zufolge wurden viele der derzeit notleidend gewordenen geschlossenen  Schiffsfonds über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese Schiffsfonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmäßig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den Beratungsgesprächen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichthofes bestehen deshalb gute Chancen für die Schiffsfonds-Anleger Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
 
 
 

 
Was können betroffene PCE Schiffsfonds-Anleger jetzt tun?

Geschädigte Anleger problematischer  PCE Schiffsfonds  sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.
Gerne können Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten und sich über die in ihrem konkreten Fall bestehenden Handlungsoptionen umfassend informieren.

21.1.2013

 

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