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Schiffsfonds Krise reißt nicht ab: König & Cie. MS King Robert meldet Insolvenz an

Auch der Februar des neuen Jahres brachte bislang für die überwiegende Anzahl von Schiffsfondsanlegern wenig Grund zur Freude. Abermals mussten auch in diesem Monat verstärkt Schiffsgesellschaften namhafter Schiffsfonds Initiatoren mangels Zahlungsfähigkeit den Gang vor das zuständige Insolvenzgericht antreten. Wie das Fondstelegramm in dessen aktuellen Ausgabe berichtet musste zwischenzeitlich der seitens des Emissionshauses König & Cie. aufgelegte Schiffsfonds MS „King Robert“ Schiffahrts GmbH & Co. KG Insolvenz anmelden (Az.: 67e IN 46/13). Die Anleger des König & Cie. MS „King Robert“ müssen sich nun auf einen Totalverlust der ihrerseits gezeichneten Einlage einstellen.

König & Cie. MS „King Robert“: Investition in 170.500 tdw Capesize Bulker

Wie das Fondstelegramm weiter bereichtet hatte König & Cie. den in das 170.500 tdw fassende Fondsschiff MS „King Robert“ im Jahr 2008 aufgelegt. Laut König & Cie. Leistungsbilanz wurde der in den Capesize Bulker MS „King Robert“ investierende geschlossene Schiffsfonds mit einem Investitionsvolumen in Höhe von € 74.600.000 am Markt platziert. Hiervon entfielen gemäß der aktuellen König & Cie. Leistungsbilanzierung
€ 17 9 Millionen Eigenkapital sowie € 56 7 Millionen Fremdkapital. Wie der König & Cie. Leistungsbilanz ferner zu entnehmen ist blieb der König & Cie. Schiffsfonds MS „King Robert“ bereits zum Zeitpunkt der Erstemission um knapp € 15.000.000 hinter der laut MS „King Robert“ Fondsprospekt prognostizierten Investitionssumme in Höhe von € 89.509.000 - zurück.

Insolvenz des Schiffsreeders Sanko Steamship ebnet Weg für Untergang des MS „King Robert“

Wie bereits an früherer Stelle berichtet fuhr die MS „King Robert“ seit ihrer Auslieferung im Jahr 2008 ursprünglich unter der Flagge der japanischen Großreederei Sanko Steamship. Mit der im Jahr 2012 bekannt gewordenen Insolvenzanmeldung von Sanko Steamship endete auch deren Chartervertrag mit der MS „King Robert“. Trotz der in der Leistungsbilanz 2011 seitens König & Cie. geäußerten Prognose wonach es der MS „King Robert“ Schiffahrts GmbH & Co. KG 2012 gelingen werde „ihren Verpflichtungen aus dem Schiffsbetrieb und dem Kapitaldienst nachzukommen“ gelang es – wie nunmehr bekannt – auch der MS „King Robert“ nicht die Verlustzone zu durchbrechen und in wirtschaftlich sicheres Fahrwasser zu gelangen.

Nach Insolvenz der König & Cie. MS „King“ Robert droht Anlegern der Totalverlust

Die Anleger des erst 2008 aufgelegten Schiffsfonds König & Cie. MS „King Robert“ mussten sich bereits vor der nun angeordneten Zwangsverwaltung über das Vermögen der Schiffsgesellschaft mit wirtschaftlichen Einschnitten abfinden. So warten die Anleger des König & Cie. MS „King Robert“ laut Angaben der jüngsten König & Cie. Leistungsbilanz seit dem Jahr 2011 auf einstmals sicher geglaubte und laut Prospekt in einer Größenordnung in Höhe von 7 % prognostizierten Ausschüttungen. Mit der nun bekannt gewordenen Insolvenz müssen die Anleger des König & Cie. MS „King Robert“ nunmehr damit rechnen einen Totalverlust ihrer in den Capesize Bulker MS King Robert“ investierten Geldes zu erleiden.

König & Cie. Schiffsfonds Anleger nicht schutzlos gestellt

Betroffene König & Cie. Schiffsfonds-Anleger sollten sich mit deren Situation nicht abfinden sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene König & Cie. Schiffsfonds-Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Schiffsfonds in Betracht gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.

Vertrieb von Schiffsfonds oftmals über Banken und Sparkassen

Recherchen unserer bereits eine Vielzahl geschädigter Schiffsfonds Anleger vertretenen Kanzlei zufolge wurden etliche Anteile geschlossener Schiffsbeteiligungen über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese  Schiffsfonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmäßig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den Beratungsgesprächen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes bestehen deshalb gute Chancen für die  Schiffsfonds-Anleger Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
 
 

Was können betroffene König & Cie. Schiffsfonds-Anleger jetzt tun?

Geschädigte Anleger problematischer König & Cie. Schiffsfonds  sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.
Über unser Kontaktformular haben Sie die Möglichkeit schnell und unkompliziert mit uns in Verbidnung zu treten und sich über die in Ihrem Falle bestehenden rechtlichen Optioonen zu informieren.

25.02.2013

,König & Cie. Fonds | Sanko Steamship | Schiffsfonds | Schiffsfonds Insolvenz | Schiffsfonds Krise | Totalverlust,Andreas Frank,25.02.2013 - 14:50 688,S & K Razzia aktuell: SHB Mutter FIHM stellt Insolvenzantrag,

Die in der vergangenen Woche publik gewordene Razzia bei der Frankfurter S & K Gruppe sowie deren Tochterfirmen zieht immer weitere Kreise. Wie das Fondstelegramm in dessen aktuellen Ausgabe berichtet hat am 22.02.2013 der Vorstand der seit 2012 zur S & K Gruppe gehörenden FIHM Fonds und Immobilien Holding München AG Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahren über das Vermögen der AG gestellt. Bei der FIHM handelt es sich um die Muttergesellschaft der SHB Fondsgruppe welche Medienberichten zufolge im Zuge der Betrugsvorwürfe gegen die S&K Gruppe ebenfalls in das Visier der Ermittler geraten war.

Razzia bei S & K Gruppe: Insgesamt drei SHB Immobilienfonds mit 23.700 Anlegern betroffen

Fondsanalysten zufolge könnten insbesondere die Anleger von insgesamt drei seinerzeit seitens SHB aufgelegten Immobilienfonds die Auswirkungen der in der vergangenen Woche gegen die S & K Gruppe sowie deren Tochterfirmen eingeleiteten staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zu spüren bekommen.

Im Einzelnen handelt es sich um die nachfolgend aufgeführten und zwischen 2006 und 2008 aufgelegten SHB Immobilienfonds:

SHB Fonds Objekte Fürstenfeldbruck und München
SHB Renditefonds 6
SHB Altersvorsorgefonds

An den o.g. SHB Immobilienfonds hatten sich laut SHB Fonds Leistungsbilanz insgesamt ca. 23.700 Fondsanleger beteiligt.

SHB Immobilienfonds: Anleger warten vergebens auf Ausschüttungen

Wie ein Blick auf die Wertentwicklung der einzelnen SHB Immobilienfonds anhand des Internetportals www.zweitmarkt.de zeigt bereiteten die jeweiligen SHB Immobilienfonds deren Anlegern bereits vor der in der vergangenen Woche bekannt gewordenen Verstrickungen zwischen den jeweiligen SHB Fonds und der S & K Gruppe wenig Grund zur Freude: 

So warteten beispielsweise die 7000 Anleger des 2006 mit einem Investitionsvolumen in Höhe von € 158.320.669 - aufgelegten und derzeit vom Handel ausgesetzten SHB Altersvorsorgefonds bislang vergebens auf einstmals sicher geglaubte Ausschüttungen.

Wenig besser erging es den 8700 Anlegern des 2007 mit einem Investitionsvolumen in Höhe von € 247.324.325 000 am Markt platzierten und dort am 25.07.2011 mit einem Kurswert in Höhe von 15 % zuletzt gehandelten SHB Fonds Objekte Fürstenfeldbruck und München.

Auch die Anleger des 2008 mit einem Investitionsvolumen in Höhe von € 273.008.000 000 aufgelegten und ebenso wie die vorgenannten SHB Immobilienfonds vom Handel ausgesetzten SHB Renditefonds 6 konnten bislang noch keinen Eingang von Ausschüttungen verzeichnen.

Nach S & K Razzia: SHB  Fondsanleger nicht schutzlos gestellt

Sollten betroffene SHB Immobilienfonds-Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds aufgeklärt worden sein so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von geschlossenen SHB Immobilienfonds in Betracht gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.
 
 

Was können betroffene SHB Fondsanleger jetzt tun?

Betroffene SHB  Immobilienfonds-Anleger sollten sich mit deren Situation nicht abfinden sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen. Über unser Kontaktformular haben betroffene SHB  Fonds Anleger die Möglichkeit schnell und unkompliziert mit uns in Verbindung zu treten und sich über deren in Betracht kommenden rechtlichen Optionen umfassend beraten zu lassen.

26.02.2013

,geschlossener Immobilienfonds | S & K Gruppe | SHB Fonds,Andreas Frank,26.02.2013 - 20:23 690,Schiffsfonds Insolvenz aktuell: Schiffsfonds Initiator Embdena Partnership insolvent,

Die Hiobsbotschaften für Anleger geschlossener Schiffsbeteiligungen reißen nicht ab. Waren es in den vergangenen Jahren stets einzelne Schiffsgesellschaften die infolge Zahlungsfähigkeit den Gang vor das zuständige Insolvenzgericht antreten mussten trifft es nun auch ganze Schiffsfonds Initiatoren. Wie das Fondstelegramm und die in Emden erscheinende Ostfriesenzeitung in deren Onlineausgaben übereinstimmend berichten wurde nun am 01.03.2013 seitens des Amtsgerichts in Aurich die vorläufige Zwangsverwaltung über das Vermögen der Embdena Partnership GmbH angeordnet (Az.: 9 IN 44/13).

Ostfriesenzeitung: Zahlreiche Embdena Schiffsfonds in der Insolvenz

Informationen des Fondstelegramm gehörten Embdena Schiffsfonds zu den ersten Schiffsbeteiligungen die seit dem Jahre 2008 Insolvenz anmelden mussten. So mussten gemäß Bericht der Ostfriesenzeitung bereits die nachfolgend aufgeführten Embdena Schiffsgesellschaften den Gang vor das zuständige Insolvenzgericht antreten:

Embdena MS „Carl C.“
Embdena MS „Hannes C.“
Embdena MS „John Michell“
Embdena MS „Lilly Mitchell“

Nach Insolvenz der Embdena Partnership GmbH: Embdena Schiffsfonds Anlegern droht Totalverlust

Doch nicht nur die Anleger der vier vorgenannten Embdena Schiffsgesellschaften müssen mit einem Totalverlust ihres in die Fracht- und Tankschiffe investierten Geldes rechnen. Auch die Anleger weiterer seitens der Embdena Partnership GmbH aufgelegter Schiffsfonds müssten nun um ihr in die diversen Embdena Schiffsgesellschaften eingezahlten Einlagen fürchten.

Ostfriesenzeitung: Anleger des Embdena MS „Eaststar“ und MS „Bluestar“ erhalten Schadensersatz

Wie die Ostfriesenzeitung in deren Onlinebericht weiter ausführt sah sich der zwischenzeitlich in die Rechtsform einer GmbH umgewandelte und nunmehr insolvente Schiffsfonds Initiator Embdena Partnership seit dem vergangenen Jahr mit hohen Zahlungsforderungen konfrontiert . Im Januar dieses Jahres hatte das Landgericht Aurich zudem Schiffsfonds Anlegern des Embdena MS „Eaststar“ und Embdena MS „Bluestar“ infolge fehlerhafter Prospektangaben Schadensersatz zugesprochen. Ob und inwieweit die seitens der Embdena Partnership an die MS „Eaststar“ und MS „Bluestar“ Schiffsfonds Anleger zu erbringenden Schadensersatzleistungen im Rahmen des Insolvenzverfahrens eine Rolle spielen werden ist laut Angaben der Ostfriesenzeitung derzeit noch offen.

Embdena Schiffsfonds Anleger nicht schutzlos gestellt

Betroffene Embdena Schiffsfonds-Anleger sollten sich mit deren Situation nicht abfinden sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene Embdena Schiffsfonds-Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Schiffsfonds in Betracht gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.
 

Vertrieb von Schiffsfonds oftmals über Banken und Sparkassen

Recherchen unserer bereits eine Vielzahl geschädigter Schiffsfonds Anleger vertretenen Kanzlei zufolge wurden etliche Anteile geschlossener Schiffsbeteiligungen über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese  Schiffsfonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmäßig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den Beratungsgesprächen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes bestehen deshalb gute Chancen für die  Schiffsfonds-Anleger Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
 
 

Was können betroffene Embdena Schiffsfonds-Anleger jetzt tun?

Geschädigte Anleger problematischer Embdena Schiffsfonds  sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.
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05.03.2013

 

,Embdena-Schiffsfonds | Schiffsfonds | Schiffsfonds Insolvenz | Schiffsfonds Krise | Totalverlust,Andreas Frank,05.03.2013 - 18:07 691,Schiffsfonds Krise reißt nicht ab: HCI MS „Elena“ meldet Insolvenz an,

Die Talfahrt auf dem Markt geschlossener Schiffsbeteiligungen hält an. Fast nahezu jede Woche werden auch im gerade einmal 2 Monate alten Jahr 2013 Anleger geschlossener Schiffsfonds mit Meldungen über Insolvenz angemeldete Schiffsgesellschaften konfrontiert.
Aktuell betroffen: Die 625 Anleger des seitens HCI aufgelegten Schiffsfonds MS „Elena“ Interscan Verwaltungs GmbH & Co. KG. Wie das Fondstelegramm in dessen aktuellen Ausgabe berichtet musste nun auch dieser HCI Schiffsfonds infolge Zahlungsunfähigkeit den Gang vor das zuständige Insolvenzgericht antreten (Az.: 28 IN 35/13).

HCI MS „Elena“ : Investition in 957 TEU Containerschiff

Wie der aktuellen HCI Leistungsbilanz zu entnehmen ist hatte HCI den in das 957 TEU Containerschiff MS „Elena“ investierenden Schiffsfonds im Jahr 2006 mit einem Investitionsvolumen in Höhe von € 18.514.000 000 am Markt platziert. An dem zum Zeitpunkt der Erstemission ein Fremdkapitalvolumen in Höhe von € 12.127.000 00 aufweisenden HCI Schiffsfonds MS „Elena“ hatten sich laut HCI Leistungsbilanz 625 Initiatoren beteiligt. Laut HCI Leistungsbilanz betrug der Fremdkapitalanteil des HCI MS “Elena“ zum 31.12.2011 noch € 9.256.000 00 (Prospektkurs).

Nach Insolvenz des HCI Schiffsfonds MS „Elena“ droht 625 Anlegern Totalverlust

Für die  625 Anleger des HCI Schiffsfonds MS „Elena“ haben sich die mit der Zeichnung gehegten Erwartungen bis dato in keinster Weise erfüllt. So erhielten die Zeichner des HCI Schiffsfonds MS „Elena“ laut Angaben des Internetportals www.zweitmarkt.de lediglich im Jahr 2007 eine Ausschüttung in Höhe von 7 %. Nach Bekanntwerden der Insolvenzanmeldung der HCI Schiffsgesellschaft MS „Elena“ müssen die HCI Schiffsfondsanleger nun sogar mit einem Totalverlust des ihrerseits in das HCI Containerschiff MS „Elena“ investierten Geldes rechnen.

HCI MS „Elena“ Insolvenz: Anleger nicht schutzlos gestellt

Betroffene HCI Schiffsfonds-Anleger sollten sich mit deren Situation nicht abfinden sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene HCI Schiffsfonds -Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Schiffsfonds in Betracht gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.

Vertrieb von Schiffsfonds oftmals über Banken und Sparkassen

Recherchen unserer bereits eine Vielzahl geschädigter Schiffsfonds Anleger vertretenen Kanzlei zufolge wurden etliche Anteile geschlossener Schiffsbeteiligungen über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese  Schiffsfonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmäßig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den Beratungsgesprächen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes bestehen deshalb gute Chancen für die  Schiffsfonds-Anleger Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
 

Schiffsfonds Krise: Schadensersatzansprüche auch gegen Finanzvertriebe möglich

Chancen auf Schadensersatz haben jedoch nicht nur Schiffsfonds Anleger die die Beteiligung an den jeweiligen Schiffsgesellschaften über eine Bank vermittelt bekommen haben. So konnte die Kanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann im vergangenen Jahr für Anleger geschlossener Fonds bereits ebenfalls Urteile gegen in die Vermittlung eingebundene Finanzvertriebe erstreiten.   

Was können betroffene HCI Schiffsfonds-Anleger jetzt tun?

Geschädigte Anleger problematischer HCI Schiffsfonds  sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.
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07.03.2013

 

,HCI Schiffsfonds | HCI-Fonds | Schiffsfonds | Schiffsfonds Insolvenz | Schiffsfonds Krise | Totalverlust,Andreas Frank,07.03.2013 - 12:50 692,Bundesgerichtshof stärkt Rechte von Anlegern bei der Rückforderung von Ausschüttungen,

Nach zwei Urteilen des BGH vom 12.03.2013 (Az.: II ZR 73/11; II ZR 74/11) können gewinnunabhängige Ausschüttungen an die Anleger von der Fondsgesellschaft nur bei einer entsprechenden Regelung im Gesellschaftsvertrag zurückgefordert werden. Die beiden Urteile deren schriftliche Urteilsbegründung noch aussteht betrafen zwei Dr. Peters-Schiffsfonds welche in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG organisiert waren.

Sachverhalt der Entscheidung

In den Verfahren verlangten die Fondsgesellschaften jeweils die Rückzahlung von an die beklagten Kommanditisten gezahlten Ausschüttungen. In den Gesellschaftsverträgen der klagenden Fondsgesellschaften war jeweils geregelt dass – für den Fall dass die Liquiditätslage es zulässt – Ausschüttungen unabhängig vom Gewinn oder Verlust der Gesellschaft an die Anleger erfolgen sollten die auf einem „Darlehenskonto“ verbucht wurden. Nachdem die Schiffsfonds in wirtschaftliche Schieflage gerieten   wurden die Anleger von den Fondsgesellschaften zur Rückzahlung der so erhaltenen Ausschüttungen aufgefordert.

Rückforderung Ausschüttung: BGH weist Klagen der Fondsgesellschaften ab

Die beiden Vorinstanzen das Landgericht Dortmund sowie das OLG Hamm gaben den Klagen der Fondsgesellschaften wie auch das OLG Köln in einem vergleichbaren Fall betreffend einen geschlossenen Immobilienfonds statt und verurteilten die Kommanditisten zur Rückzahlung der erlangten Ausschüttungen. Die Berufungsurteile wurden vom BGH nun aufgehoben und die Klagen der Fondsgesellschaften abgewiesen. Denn – so der BGH – allein der Umstand dass die Beträge nach dem Gesellschaftsvertrag unabhängig von einem erwirtschafteten Gewinn ausgeschüttet werden lässt einen Rückzahlungsanspruch nicht entstehen. Vielmehr bedürfe es für eine Rückforderung von Ausschüttungen einer entsprechenden vertraglichen Abrede welche in den entschiedenen Fällen unter Auslegung des Gesellschaftsvertrages nicht erkennbar sei. Im Übrigen so der BGH betreffen die nicht von Gewinnen gedeckten Ausschüttungen lediglich die Außenhaftung des Kommanditisten gegenüber den Gläubigern der Gesellschaft.

Fazit: BGH-Entscheidungen stärken auch Anleger anderer geschlossener Fonds

Die Urteile des BGH stärken nicht nur entscheidend die Position von Schiffsfondsanlegern: Auch die Rechte von Anlegern anderer geschlossener Fondsbeteiligungen (wie beispielsweise Immobilien- Medien- Lebensversicherungs- oder Flugzeugfonds) welche von den Fondsgesellschaften auf Rückzahlung erhaltener Ausschüttungen in Anspruch genommen worden sind werden infolge der BGH Entscheidungen entschieden gestärkt: Die meisten Gesellschaftsverträge geschlossener Fondsbeteiligungen dürften die vom BGH geforderte Rückforderungsklausel nicht enthalten. Wie weit eine solche Regelung gehen muss lässt sich jedoch erst abschließend beurteilen sobald die schriftlichen Entscheidungsgründe der Urteile vorliegen.

Problem:

Es ist allerdings zu erwarten dass sich die Fondsgesellschaften auf die sich nunmehr für sie geänderten Bedingungen einstellen und entsprechend reagieren werden. Dies könnte etwa dergestalt passieren dass sich die Fondsgesellschaften bestehende Ansprüche der Gesellschaftsgläubiger abtreten oder zur Einziehung ermächtigen lassen. Auch die Rückforderung von Ausschüttungen durch den Insolvenzverwalter einer Fondsgesellschaft ist nach den Urteilen des BGH nicht ausgeschlossen soweit dieser Forderungen der Gesellschaftsgläubiger und nicht der Gesellschaft selber geltend macht.

Was können von Ausschüttungsrückforderungen betroffene Anleger geschlossener Fondsbeteiligungen jetzt tun?

Fondsanleger die zur Rückzahlung erhaltener Ausschüttungen aufgefordert wurden sind in rechtlicher Hinsichtlich nicht schutzlos gestellt.

Betroffene Fondsanleger sollten sich mit der gegenwärtigen Situation nicht abfinden sondern vor Rückzahlung der Ausschüttungen umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen und dort deren in Betracht kommenden rechtlichen Möglichkeiten umfassend überprüfen lassen.

Vor dem Hintergrund der regelmäßig sehr kurz bemessenen Rückzahlungsfrist sollten von Ausschüttungsrückforderungen betroffene Fondsanleger nicht länger zuwarten sondern umgehend nach Erhalt der betreffenden Rückzahlungsforderung kompetenten Rechtsrat in Anspruch nehmen. Über unser Kontaktformular  besteht die Möglichkeit mit uns schnell und unkompliziert in Verbindung zu treten und sich über die im Einzelfall in Betracht kommenden Optionen umfassend zu informieren.
 

14.3.2013

 

,Dr. Peters Schiffsfonds (DS Rendite Fonds) | geschlossene Fonds | geschlossener Immobilienfonds | Rückforderung Ausschüttung | Schiffsfonds,Sebastian Schlichting,14.03.2013 - 12:15 693,SHB Renditefonds 6: Anleger steuern in ungewisse Zukunft,

Die ca. 8000 Anleger des geschlossenen Immobilienfonds SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Renditefonds 6 KG kommen nicht zur Ruhe. Nach den in den vergangenen Wochen bekannt gewordenen Insolvenzanmeldungen der SHB GmbH und deren Mutter FIHM AG sowie den infolge staatsanwaltlicher Ermittlungen bei der S & K Gruppe hervorgerufenen Turbulenzen stand nun am vergangenen Samstag eine außerordentliche Gesellschafterversammlung für die von Hiobsbotschaften nicht verschont gebliebenen SHB Renditefonds 6 KG Anleger auf dem Programm.

Fondstelegramm: 40.000 SHB Fondsanleger zu Gesellschafterversammlungen eingeladen

Wie das Fondstelegramm in dessen jüngsten Ausgabe berichtet wurden nicht nur die knapp 8.000 Anleger des SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Renditefonds 6 KG in den vergangenen Wochen in mehrseitigen Einladungsschreiben zu außerordentlichen Gesellschafterversammlungen geladen. Auch die 32.000 Anleger der fünf weiteren seitens SHB aufgelegten und vornehmlich in Fachmärkte investierenden geschlossenen Immobilienfonds bekamen die Gelegenheit sich auf kurzfristig anberaumten außerordentlichen Gesellschafterversammlungen über die aktuelle Situation in deren jeweiligen SHB Fonds zu informieren.

Nur wenige SHB Renditefonds 6 Zeichner finden sich auf Gesellschafterversammlung ein

Dem Fondstelegramm Bericht waren am vergangenen Samstag nur wenige der knapp 8000 Anleger des SHB Renditefonds 6 Anleger der Einladung zur außerordentlichen Gesellschafterversammlung gefolgt. Wie das Fondstelegramm weiter berichtet mussten sich die knapp 140 anwesenden SHB Renditefonds 6 Anleger sodann mit komplizierten und für den juristischen Laien oftmals nicht nachvollziehbaren gesellschaftsrechtlichen Fragestellungen auseinandersetzen. Der laut Fondstelegramm Artikel insbesondere hervorgehobene Umstand wonach die Gesellschafterversammlung im SHB Renditefonds 6 von 08.30 bis 13.13 Uhr ohne Pause stattfand dürfte dabei ebenso wenig zur erhofften Aufklärung der Anleger was mit ihrer Einlage passiert sei bzw. noch passieren könne beigetragen haben.

SHB Renditefonds 6: Oftmals Kleinsparer betroffen

Bei den dem Aufruf zur außerordentlichen Gesellschafterversammlung erschienen SHB Fondszeichnern handelt es sich laut Analyse des Fondstelegramm Artikels oftmals um Kleinsparer denen oftmals bis heute das Konstrukt und die hieraus resultierenden Risiken der ihrerseits gezeichneten Fondsbeteiligung verschlossen geblieben sind. Den meisten SHB Renditefonds 6 Anlegern war die Beteiligung laut Fondstelegramm Einschätzung seinerzeit als Ansparplan zur Altersvorsorge verkauft worden. Ob und inwieweit diese SHB Renditefonds Fondsanleger im Falle einer derzeit nach wie vor noch möglichen Insolvenz des Fonds überhaupt in der Lage wären Rückzahlungsforderungen des Insolvenzverwalters zu bedienen dürfte gemäß den Fondstelegramm Analysten bezweifelt werden.

SHB Renditefonds 6: Geschäftsführung kann Anleger vorerst beruhigen

Laut Fondstelegramm konnten die Aussagen der Geschäftsführung wonach derzeit 99 Prozent der Fondsimmobilien vermietet seien und derzeit alle laufenden Kapitaldienste bedient werden könnten die anwesenden SHB Renditefonds 6 Anleger zumindest vorläufig beruhigen. Allerdings – so das Fazit der Fondstelegramm Analysten – konnte auch die um Aufklärung und Transparenz bemühte SHB Renditefonds 6 Geschäftsführung keine klare Einschätzung zu der Frage geben inwieweit sich mögliche vorzeitige Kündigungen der stillen SHB Gesellschafter oder eine seitens etlicher Kleinsparer ins Auge gefasste Einstellung der Sparraten auf die Liquiditätssituation des SHB Fonds auswirken könne.

SHB Renditefonds 6: Viele Fragen bleiben offen

Laut Analyse des Fondstelegramms sind auch nach Abschluss der außerordentlichen Gesellschaftersammlung im SHB Renditefonds 6 derzeit noch viele Fragen offen und ungeklärt. So dürften laut Einschätzung der Fondstelegramm Autoren insbesondere die derzeit noch ungeklärte Thematik einer Platzierungsgarantie sowie die im Jahr 2014 auslaufenden Kreditverträge mit einem Gesamtvolumen in Höhe von € 60 Millionen mit der Hypo Vereinsbank bereits auf der kommenden ordentlichen Gesellschafterversammlung des SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Renditefonds 6 KG erneut eine Rolle spielen. Auch die im Zuge der staatsanwaltlichen Ermittlungen zu Tage geförderten Verstrickungen des SHB Renditefonds 6 in das Umfeld der S & K Gruppe dürfte den  SHB Renditefonds 6 Verantwortlichen – so das Fondstelegramm Fazit – noch langfristig zu schaffen machen.  Ob und inwieweit es der neuen SHB Fonds Geschäftsführung tatsächlich gelingen werde den Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Renditefonds 6 KG langfristig zu konsolidieren ließ der Fondstelegramm Bericht zumindest offen.

SHB Renditefonds 6 läuft von Anfang an unter Plan

Für die 8.000 Anleger des 2008 mit einem Investitionsvolumen in Höhe von € 273.008.000 000 aufgelegten SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Renditefonds 6 KG verlief die Investition in den geschlossenen SHB Immobilienfonds von Anfang an nicht planmäßig: So konnten die Anleger des derzeit vom Handel ausgesetzten SHB Renditefonds 6 bislang noch keinen Eingang von Ausschüttungen verzeichnen.

Was können betroffene SHB Renditefonds 6 Anleger jetzt tun?

Betroffene Anleger des SHB Renditefonds 6 sollten sich mit deren Situation nicht abfinden sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen. Über unser Kontaktformular haben betroffene SHB  Fonds Anleger die Möglichkeit schnell und unkompliziert mit uns in Verbindung zu treten und sich über deren in Betracht kommenden rechtlichen Optionen umfassend beraten zu lassen.

19.03.2013

 

,geschlossener Immobilienfonds | S & K Gruppe | SHB Fonds,Andreas Frank,19.03.2013 - 16:37 694,Schiffsfonds Krise reißt nicht ab: Reederei Waller MS „Finja“ meldet Insolvenz an,

Die Hiobsbotschaften für Anteilseigner geschlossener Schiffsgesellschaften reißen auch im Zu Ende gehenden ersten Quartal des Jahres 2013 nicht ab: Wie das Fondstelegramm in dessen aktuellen Ausgabe berichtet musste in der vergangenen Woche abermals eine Schiffsgesellschaft – in diesem Falle die Reederei Wilfried Waller MS „Finja“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG – infolge Zahlungsunfähigkeit den Gang vor das zuständige Insolvenzgericht antreten (Az.: 12 IN 58/13).

Reederei Waller MS „Finja“: Investitionsvolumen in Höhe von € 15.804.000 00

Wie das Fondstelegramm weiter berichtet hatte die Reederei Wilfried Waller den Schiffsfonds MS „Finja“ im Jahr 2007 mit einem Investitionsvolumen in Höhe von € 15.804.000 00 am Markt platziert. Zum Zeitpunkt der Erstemission wies der Schiffsfonds MS „Finja“ laut Angaben des Portals www.zweitfondsmarkt.de eine Eigenkapitalquote in Höhe von 36 % bzw. € 5.785.000 00 aus.

Nach Insolvenz der Reederei Waller MS „Finja“ droht Schiffsfonds Anlegern Totalverlust

Laut Fondstelegramm hatte das zuständige Amtsgericht Cuxhaven bereits am vergangenen Freitag den 15.03.2013 die vorläufige Zwangsverwaltung über das Vermögen der Reederei Wilfried Waller MS „Finja“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG angeordnet. Nach der nun bekannt gewordenen Insolvenz des in den Multipurpose Bulker MS „Finja“ investierenden Reederei Waller Schiffsfonds müssen dessen Anleger nun mit dem Totalverlust ihrer Einlage rechnen.

Reederei Waller MS „Finja“ Insolvenz: Schiffsfonds Anleger nicht schutzlos gestellt

Betroffene Reederei Waller MS „Finja“ Schiffsfonds -Anleger sollten sich mit deren Situation nicht abfinden sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene Reederei Waller Schiffsfonds -Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Schiffsfonds in Betracht gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.

Vertrieb von Schiffsfonds oftmals über Banken und Sparkassen

Recherchen unserer bereits eine Vielzahl geschädigter Schiffsfonds Anlegern vertretenen Kanzlei zufolge wurden etliche Anteile geschlossener Schiffsbeteiligungen über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese  Schiffsfonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmäßig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den Beratungsgesprächen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes bestehen deshalb gute Chancen für die  Schiffsfonds-Anleger Schadensersatzansprüche geltend zu machen.
 

Schiffsfonds Krise: Schadensersatzansprüche auch gegen Finanzvertriebe möglich

Chancen auf Schadensersatz haben jedoch nicht nur Schiffsfonds Anleger die die Beteiligung an den jeweiligen Schiffsgesellschaften über eine Bank vermittelt bekommen haben. So konnte die Kanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann im vergangenen Jahr für Anleger geschlossener Fonds bereits ebenfalls Urteile gegen in die Vermittlung eingebundene Finanzvertriebe erstreiten.  
 

Was können betroffene Reederei Waller Schiffsfonds-Anleger jetzt tun?

Geschädigte Anleger problematischer Reederei Waller Schiffsfonds  sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.
Über unser Kontaktformular haben Sie die Möglichkeit schnell und unkompliziert mit uns in Verbindung zu treten und sich über die in Ihrem Falle bestehenden rechtlichen Optionen zu informieren.
 

21.03.2013

,Reederei Waller | Schiffsfonds | Schiffsfonds Insolvenz | Schiffsfonds Krise | Totalverlust,Andreas Frank,21.03.2013 - 15:17 696,Fundus 28 aktuell: BGH weist Nichtzulassungsbeschwerde der Sparkasse im Landkreis Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim zurück,

Der Bundesgerichtshof hat mit Beschluss vom 26. März 2013 die Nichtzulassungsbeschwerde der Sparkasse im Landkreis Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim gegen das von der Kanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann im Februar 2012 vor dem Oberlandesgericht Köln zugunsten eines Fundus 28 Anlegers erstrittene Urteil zurückgewiesen. Das obergerichtliche Urteil ist damit endgültig rechtskräftig.

Der dem BGH Beschluss zugrunde liegende Sachverhalt

In dem Urteil wurde die beklagte Sparkasse wegen einer Verletzung ihrer Pflicht zur Aufklärung über Provisionen (sog. Kick-Backs) im Zusammenhang mit dem Erwerb von Anteilen am geschlossenen Immobilienfonds Fundus 28 vom OLG zur Zahlung von Schadensersatz an den Anleger verurteilt. Das Gericht nahm eine entsprechende Aufklärungspflicht an obgleich der Anleger und die Sparkasse weder vor noch nach dem Erwerb des Fonds Fundus 28 in geschäftlichem Kontakt zueinander standen. Die Revision gegen das Urteil ließ das OLG nicht zu. Hiergegen wendete sich die Sparkasse im Landkreis Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim mit ihrer Nichtzulassungsbeschwerde.

BGH hält an Aufklärungspflichtverletztung der Sparkasse fest

Mit Beschluss vom 26.03.2013 wies der BGH die Beschwerde der Sparkasse nunmehr endgültig zurück. Damit ist die Frage der Aufklärungspflichtverletzung durch die Sparkasse im Landkreis Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim wegen des Verschweigens von Kick-Back-Zahlungen im Zusammenhang mit dem Vertrieb des Fonds Fundus 28 nunmehr höchstrichterlich bestätigt.

BGH Beschluss stärkt Stellung geschädigter Fundus Fonds Anleger

Durch den o.g. Beschluss werden die Rechte geschädigter Fundus Fonds Anleger entschieden gestärkt. Sofern Fundus Fonds Anleger die Beteiligung später als Mai 2003 gezeichnet haben  beteht für selbige nach wie vor noch die Option deren in Betracht kommende Schadensersatzansprüche durch eine auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialsierte Kanzlei überprüfen zu lassen. Über unser Kontaktformular haben geschädigte Fundus Fonds Anleger die Möglichkeit schnell und unkompliziert mit uns in Verbindung zu treten und sich über deren rechtlichen Optionen umfassend zu informieren.

03.04.2013

 

,Fundus Fonds | geschlossener Immobilienfonds | Kick-back | Schadensersatz,Sebastian Schlichting,03.04.2013 - 10:56 697,HCI Shipping Select 18 aktuell: Zielfonds MS „Mark Twain“ insolvent,

Die Hiobsbotschaften für HCI Shipping Select Schiffsfondsanleger reißen nicht ab. Aktuell betroffen von der unter den geschlossenen Schiffsfonds grassierenden Pleitewelle: Die in den Dachfonds HCI Shipping Select 18 integrierte HCI Einschiffsgesellschaft  MS „Mark Twain“. Wie das Fondstelegramm in dessen aktuellen Ausgabe berichtet hat das zuständige Amtsgericht Hamburg jetzt die Eröffnung des Insolvenzverfahrens für die HCI Einschiffsgesellschaft MS „Mark Twain“ angeordnet (Az.: 67e IN 98/13).

HCI Shipping Select 18: Investition in vier Containerschiffe

Der Schiffsfondsinitiator HCI Capital AG hatte den insgesamt vier Container umfassenden Schiffsfonds HCI Shipping Select XVIII im Jahr 2006 mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 220.990.00 00 $ aufgelegt. An den insgesamt vier Containerschiffen des HCI Shipping Select 18  - der MS „Hammonia Emden“ der MS „Hammonia Husum“ der MS „Alise“ und der MS „Mark Twain“ – hatten sich laut HCI Leistungsbilanz ca. 2000 Anleger beteiligt. Wie der HCI Leistungsbilanz ferner zu entnehmen ist betrug die Fremdkapitalquote zum Zeitpunkt der Erstemission des HCI Shipping Select 18  $ 148.790.000 00. Gemäß Angaben des Internetportals www.zweitmarkt.de betrug die Fremdkapitalquote des HCI Shipping Select XVIII zum 31.12.2010 noch $ 88.925.209.00.

HCI Shipping Select 18: Sanierungskonzept für Zielfonds MS „Mark Twain“ gescheitert

Ein auf Druck der Gläubigerbank zustande gekommenes und Ende vergangenen Jahres seitens der HCI Shipping Select 18 Gesellschafter mehrheitlich angenommenes Sanierungskonzept vermochte den unter eingebrochenen Charterraten sowie hohen Betriebs- und Tilgungsausgaben leidenden HCI Shipping Select 18 Zielfonds MS „Mark Twain“ nicht mehr zu retten. Wie aus einem der Kanzlei Hänssler & Häcker vorliegenden und Anfang Februar dieses Jahres an die HCI Shipping Select 18 ergangene Rundschreiben der Fondsgesellschaft hervorgeht konnten trotz des Mehrheitsbeschlusses die für eine Rettung des HCI Zielfonds anvisierten $ 2 6 Millionen nicht von den HCI Shipping Select 18 Zeichnern eingesammelt werden. Wie aus dem Rundschreiben ferner hervorgeht hatten sich die in der jüngsten Gesellschafterversammlung dann doch noch mehrheitlich für einen Verkauf der MS „Mark Twain“ ausgesprochenen Gesellschafter des HCI Shipping Select 18 an dem letztlich gescheiterten Finanzierungskonzept lediglich mit einer Summe in Höhe von $ 1.253792 77 beteiligt.

HCI Shipping Select 18 Anlegern drohen hohe Verluste

Unabhängig von der jetzt bekannt gewordenen Insolvenz des HCI Shipping Select 18 Zielfonds  MS „Mark Twain“ verlief die bisherige Entwicklung des HCI Shipping Select 18 für dessen 2000 Anleger alles andere als planmäßig: So warten die HCI Shipping Select 18 Anleger seit der Auflage des Fonds vergebens auf einstmals sicher geglaubte Ausschüttungen. Auch im Falle eines vorzeitigen Verkaufs müssen sich die Zeichner des HCI Shipping Select 18 auf hohe Verluste einstellen: So betrug der Rückkaufswert laut www.zweitmarkt.de zuletzt nur noch 11 5 %  (Stand: 04.04.2013).

HCI Shipping Select 18 Anleger nicht schutzlos gestellt

Betroffene HCI - Schiffsfonds-Anleger sollten sich mit deren Situation nicht abfinden sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene HCI - Schiffsfonds-Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Schiffsfonds in Betracht gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.

Vertrieb von HCI Schiffsfonds oftmals über Banken und Sparkassen

Recherchen unserer Kanzlei zufolge wurden viele der derzeit notleidend gewordenen geschlossenen  HCI Schiffsfonds über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese HCI Schiffsfonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmäßig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den Beratungsgesprächen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichthofes bestehen deshalb gute Chancen für die Schiffsfonds-Anleger Schadensersatzansprüche geltend zu machen.  
 

 
 

Was können betroffene HCI - Shipping Select XVIII-Anleger jetzt tun?

 

 

Geschädigte Anleger problematischer  HCI - Schiffsfonds sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen. Gerne können Sie diesbezüglich über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten und sich über die in ihrem konkreten Fall bestehenden Handlungsoptionen informieren.

12.04.2013

 

,HCI Schiffsfonds | HCI-Fonds | Schiffsfonds | Schiffsfonds Insolvenz | Schiffsfonds Krise,Andreas Frank,12.04.2013 - 18:15 698,Schiffsfonds Krise reißt nicht ab: Reederei Waller MS „Lucia“ ist insolvent,

Die Krise unter den geschlossenen Schiffsbeteiligungen setzt sich auch im April nahtlos fort. Wie das Fondstelegramm in dessen jüngster Ausgabe berichtet musste nun die Reederei Wilfried Waller MS „Lucia“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG infolge Zahlungsunfähigkeit den Gang vor das zuständige Insolvenzgericht antreten (Az. 12 IN 88/13) Nach der MS „Finja“ musste nun bereits binnen vier Wochen über das Vermögen einer weiteren Reederei Waller Schiffsgesellschaft die vorläufige Zwangsverwaltung angeordnet werden.

Reederei Waller MS Lucia: Investition in 640 TEU Containerschiff

Wie das Fondstelegramm weiter berichtetet   hatte die Reederei Waller den Schiffsfonds MS „Lucia“ 2006 am Markt platziert. Investitionsgegenstand des Reederei Wilfried Waller Schiffsfonds MS „Lucia“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG ist dabei ein 640 TEU Containerschiff.

Nach Insolvenz der Reederei Waller MS „Lucia“ droht Schiffsfonds Anlegern Totalverlust

Nach der nun bekannt gewordenen Insolvenz des in das Containerschiff MS „Lucia“ investierenden Reederei Waller Schiffsfonds müssen dessen Anleger nun mit dem Totalverlust ihrer Einlage rechnen.
 

Reederei Waller MS „Lucia“ Insolvenz: Schiffsfonds Anleger nicht schutzlos gestellt

Betroffene Reederei Waller MS „Lucia Schiffsfonds -Anleger sollten sich mit deren Situation nicht abfinden sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene Reederei Waller Schiffsfonds -Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Schiffsfonds in Betracht gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.
 

Vertrieb von Schiffsfonds oftmals über Banken und Sparkassen

Recherchen unserer bereits eine Vielzahl geschädigter Schiffsfonds Anlegern vertretenen Kanzlei zufolge wurden etliche Anteile geschlossener Schiffsbeteiligungen über Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurden diese  Schiffsfonds-Beteiligungen oftmals als besonders sichere Anlage empfohlen. Auf Risiken wie Totalverlust wurde regelmäßig nicht hingewiesen. Auch wurde die Höhe der weichen Kosten in den Beratungsgesprächen in der Regel nicht bzw. nicht ausreichend offengelegt. Aufgrund der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes bestehen deshalb gute Chancen für die  Schiffsfonds-Anleger Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

 
Schiffsfonds Krise: Schadensersatzansprüche auch gegen Finanzvertriebe möglich

Chancen auf Schadensersatz haben jedoch nicht nur Schiffsfonds Anleger die die Beteiligung an den jeweiligen Schiffsgesellschaften über eine Bank vermittelt bekommen haben. So konnte die Kanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann im vergangenen Jahr für Anleger geschlossener Fonds bereits ebenfalls Urteile gegen in die Vermittlung eingebundene Finanzvertriebe erstreiten.   

 
Was können betroffene Reederei Waller Schiffsfonds-Anleger jetzt tun?

Geschädigte Anleger problematischer Reederei Waller Schiffsfonds  sollten in jedem Fall ihre in Betracht kommenden Ansprüche zeitnah durch einen auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.
Über unser Kontaktformular haben Sie die Möglichkeit schnell und unkompliziert mit uns in Verbindung zu treten und sich über die in Ihrem Falle bestehenden rechtlichen Optionen zu informieren.
 

18.4.2013

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