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Schiffsfonds Nordcapital Bulkerfoltte 1 – Schiffsverlust trotz Sanierungskonzept

Trotz der im neuen Sanierungskonzept für den geschlossenen Schiffsfonds Nordcapital Bulkerflotte 1 Kapitalerhöhung von knapp 27 Millionen US-Dollar sowie von Zuschüssen der Nordcapital und Darlehen der Deutschen Bank wird der Fonds auf ein bereits angezahltes Schiff das sich im Neubau befindet verzichten müssen.

Der Fonds war seit Januar in akute Geldnot geraten da die Reederei Korea Line Corporation (KLC) an welche 7 der 9 Schiffe des Fonds für fünf Jahre verchartert waren in Insolvenz geraten ist. Aufgrund der wirtschaftlich schwierigen Situation haben zudem die kreditgebenden Banken zusätzliche Sicherheiten gefordert.

Betroffen sind 5.650 Anleger die mit 170 Millionen US-Dollar an dem Schiffsfonds beteiligt sind. Der Vertrieb des Fonds erfolgte durch die Deutsche Bank. Diese hat die Beteiligung an dem Schiffsfonds Nordcapital Bulkerflotte 1 häufig an Senioren vertrieben obwohl es sich hier um eine unternehmerische Beteiligung und damit um eine risikohafte Anlage handelt. Dies widerspricht den regelmäßigen Bedürfnissen dieser Anlegergruppe welche oft besonders sichere Anlagemöglichkeiten bevorzugen. In den Verkaufsprospekten wurde kein Hinweis auf das besondere Klumpenrisiko durch die Vercharterung von 7 Schiffen an die gleiche Gesellschaft gegeben. Auffällig ist bei dem Fonds zudem dass in der Investitionsphase rund ein Fünftel des einzuwerbenden Kommanditkapitals für Nebenkosten der Investition aufgebraucht wurden.

Geschädigten Anlegern sollten deshalb ihre rechtliche Situation prüfen lassen insbesondere hinsichtlich Schadensersatzansprüche gegen die beratende Bank. Da diese zum 31.12.2011 zu verjähren drohen ist Eile geboten. Über unser Kontaktformular haben Anleger die Möglichkeit mit uns in Verbindung zu treten und sich umfassend hinsichtlich deren in Betracht kommenden Optionen zu informiern.
 

02.09.2011

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