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Verbraucherschutz

VW Dieselskandal: Weiteres Urteil gegen Volkswagen AG

Aktuelles Urteil gegen Volkswagen AG im Dieselskandal: Das Landgericht Stuttgart hat die Volkswagen AG mit Urteil vom 18.06.2020 (Az. 3 O 441/19) erneut wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung aufgrund der Manipulation des Skandalmotors EA 189 verurteilt. Die dritte Kammer des Landgerichts Stuttgarts sprach dem geschädigten Fahrer eines Audi Q5 entsprechend dem verbraucherfreundlichen Urteil des Bundesgerichtshofes im VW Abgasskandal Schadensersatz unter Abzug eines Nutzungsvorteils für die gefahrenen Kilometer zu.

Wirecard-Skandal: Haftungsprivilegien der Wirtschaftsprüfer abschaffen – Rechtsanwalt Georgios Aslanidis

In der Rubrik "Recht und Steuern" des Nachrichtenportal Businesstalk am Kudamm spricht der Partner der Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Georgios Aslanidis, über über die aktuellen Entwicklungen im Wirecard-Skandal und notwendige Reformen des Aufsichtsrecht. 

Urteil im Mercedes Abgasskandal: Landgericht Stuttgart verurteilt Daimler AG zu Schadensersatz

In einem von den Rechtsanwälten Aslanidis, Kress und Häcker-Hollmann geführten Verfahren wurde die Daimler AG im Dieselskandal zu Schadensersatz verurteilt (LG Stuttgart, Urteil vom 25.06.2020, Az. 20 O 49/20). Daimler muss an den Kläger einen Betrag in Höhe von etwas mehr als 7.500,00 Euro zahlen und ihn von den weiteren Verpflichtungen aus den für die Finanzierung abgeschlossenen Darlehensvertrag freistellen. Die Verurteilung erfolgte Zug um Zug gegen Übergabe des Fahrzeugs, einem Mercedes Benz C22d. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Verjährung im VW Dieselskandal: Restschadensersatzanspruch kann immer noch geltend gemacht werden

Zwei Gerichte gehen im VW Dieselskandal um den Motor EA 189 davon aus, dass der sogenannte Restschadensersatzanspruch nach § 852 BGB bestehe, der frühestens 10 Jahre nach dem Kauf verjährt. Damit besteht für alle diejenigen, die eine Verjährung ihrer Schadensersatzansprüche im VW Abgasskandal um dem Motor EA 189 fürchten, immer noch eine gute Möglichkeit, finanziell entschädigt zu werden.

Restschadensersatzanspruch im VW Dieselskandal

Urteil im Mercedes Abgasskandal: Landgericht Stuttgart verurteilt Daimler AG zu Schadensersatz

In einem von den Rechtsanwälten Aslanidis, Kress und Häcker-Hollmann geführten Verfahren wurde die Daimler AG im Dieselskandal zu Schadensersatz verurteilt (LG Stuttgart, Urteil vom 25.06.2020, Az. 20 O 49/20). Daimler muss an den Kläger einen Betrag in Höhe von etwas mehr als 7.500,00 Euro zahlen und ihn von den weiteren Verpflichtungen aus den für die Finanzierung abgeschlossenen Darlehensvertrag freistellen. Die Verurteilung erfolgte Zug um Zug gegen Übergabe des Fahrzeugs, einem Mercedes Benz C22d. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Verspätete Jahresabschlüsse – ein Warnsignal für Kapitalanleger?

Ist mein Geld mit der gezeichneten Vermögensanlage gut angelegt? Diese Frage stellen sich viele Anleger. Für sie ist es wichtig, sich ein Bild von der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens machen zu können. Zum Überprüfen der Finanzlage und zum Schutz der Anleger wurde vom Gesetzgeber festgelegt, dass Unternehmen ihre Zahlen innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach dem Geschäftsjahresende beim elektronischen Bundesanzeiger einreichen müssen. Manchmal werden die Vorschriften aber nicht eingehalten und Ergebnisse zu spät oder gar nicht veröffentlicht.

Widerrufsjoker Leasing: OLG München verurteilt Sixt zur Rückabwicklung – Kunde erhält alle Raten zurück

Das Oberlandesgericht München hat Sixt Leasing SE dazu verurteilt, einen Kilometer-Leasingvertrag mit einem Verbraucher rückabzuwickeln (OLG München, Urteil vom 18.06.2020, Az. 32 U 7119/19). Die Entscheidung basiert auf dem Widerruf des Leasingvertrages: Genügt eine Widerrufsbelehrung nicht den gesetzlichen Ansprüchen, kann eine Kreditvereinbarung zeitlich unbegrenzt, auch noch viele Jahre nach der Unterzeichnung, widerrufen werden. Besonders bemerkenswert am Urteil ist, dass der Kunde keinen Ersatz für die gefahrenen Kilometer leisten muss, das Auto also kostenlos genutzt hat.

Finanzskandal Wirecard: EY Wirtschaftsprüfer als Haftungsgegner für Aktionäre?

Seit dem die Wirecard AG am 25.06.2020 einen Insolvenzantrag gestellt hat und die Schreckensnachricht an die Aktionäre ging, dass 1,9 Milliarden Euro mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht existieren würden, überschlagen sich die Ereignisse. Eine Hiobsbotschaft folgt auf die nächste. Mittlerweile befassen sich länderübergreifend Aufsichtsbehörden und Staatsanwaltschaften mit den Vorgängen.

Wirecard EY als Haftungsgegner?

Insolvenzantrag Wirecard: Schadensersatz für Aktionäre möglich

Die Wirecard AG hat am 25.06.2020 einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wegen Überschuldung und drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht München eingereicht. Berichte über Unstimmigkeiten bei Bilanzen gab es bereits einige Jahre. Als im Juni bekannt wurde, dass Wirecard die Vorlage seines Jahresabschlusses für 2019 ein weiteres Mal verschieben muss, brach der Aktienkurs dramatisch ein. In einer Ad-Hoc-Mitteilung teilte der Vorstand der Wirecard AG mit, weiteren Prüfungen zufolge sei unwahrscheinlich, dass Bankguthaben auf Treuhandkonten in Höhe von insgesamt 1,9 Mrd.

Goldbarters GmbH – Insolvenzverfahren eröffnet

Das Amtsgericht Augsburg hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Goldbarters GmbH wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung am 22. Mai 2020 eröffnet (Aktenzeichen 2 IN 13/20). Statt der erhofften Gewinnmargen müssen die betroffenen Anleger neben dem Verlust ihrer getätigten Goldeinlagen sogar Rückzahlungsforderungen des Insolvenzverwalters befürchten. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Georg Stemshorn bestellt. Die Insolvenzgläubiger sind aufgefordert, ihre Insolvenzforderungen bis zum 22.07.2020 beim Insolvenzverwalter schriftlich anzumelden.

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