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Verjährung

OLG Frankfurt am Main bestätigt Urteil gegen Frankfurter Sparkasse

An dieser Stelle hatten wir bereits berichtet, dass das Landgericht Frankfurt am Main die Frankfurter Sparkasse zu Schadensersatz und Rückabwicklung eines britischen Lebensversicherungsfonds (HSC Optivita UK VIII) verurteilt hat. Die Frankfurter Sparkasse legte gegen dieses Urteil Berufung beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main ein. Das OLG Frankfurt am Main hat mit Beschluss vom 07.09.2016 die Berufung zurückgewiesen.

Veröffentlichungsdatum

14. September 2016

OLG Frankfurt am Main bestätigt Urteil gegen Frankfurter Sparkasse

An dieser Stelle hatten wir bereits berichtet, dass das Landgericht Frankfurt am Main die Frankfurter Sparkasse zu Schadensersatz und Rückabwicklung eines britischen Lebensversicherungsfonds (HSC Optivita UK VIII) verurteilt hat. Die Frankfurter Sparkasse legte gegen dieses Urteil Berufung beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main ein. Die Berufung wurde jetzt mit Beschluss vom 07.09.2016 druch das OLG Frankfurt zurückgewiesen.

BGH zur Verjährung von Schadenersatzansprüchen – jede Pflichtverletzung ist verjährungsrechtlich selbständig zu behandeln

Mit Urteil vom 02.07.2015 (AZ: III ZR 149/14) hat der III. Zivilsenat des BGH nochmals bestätigt, dass bei Vorliegen mehrerer Aufklärungs- oder Beratungsfehler jede Pflichtverletzung verjährungsrechtlich selbständig zu behandeln ist.

BGH: kein Verjährungsbeginn bei Verhandlung über Agio

Mit Urteil vom 23.09.2014 (Az.: XI ZR 215/13) hat der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes (BGH) festgestellt, dass durch die Verhandlung des Klägers mit der Bank über die Minderung der Gebühr (des Agios) die Verjährung seiner Schadensersatzansprüche nicht ausgelöst hatte.

BGH erklärt generelle Verkürzung der Verjährung in Prospekten geschlossener Fonds für unzulässig

Mit Urteil vom 22.09.2015 (Az.: II ZR 304/14) hat der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes (BGH) die generelle Verkürzung der Verjährungsfrist in einer die Haftung regelnden Klausel in einem Emissionsprospekt als unzulässig erklärt.

Nach Ansicht des Bundesgerichtshofes ist der Prospekt in der Regel die einzige Grundlage für den späteren Vertragsschluss des Anlegers. Seine Aufgabe ist es, die potentiellen Anleger verlässlich, umfassend und wahrheitsgemäß zu informieren. Ein Haftungsausschluss für leichte Fahrlässigkeit widerspräche dieser grundlegenden Aufklärungspflicht, durch die der Schutz der Investoren sichergestellt werden soll. Die Beschränkung auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit ist deshalb wegen Verstoßes gegen § 307 Abs. 1 BGB unwirksam.

Fundus Fonds 32: LG Nürnberg-Fürth verurteilt Kreissparkasse Höchstadt a.d. Aisch

In einem von der Kanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann erstrittenen Urteil vom 29. April 2014 hat die 6. Kammer des Landgerichts die in dem dortigen Verfahren beklagte Kreissparkasse Höchstadt a.d. Aisch zum Schadensersatz und zur vollständigen Rückabwicklung der Beteiligung am Fundus Fonds 32 verurteilt.

Mega 4 GbR: Kanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann obsiegt in der Berufungsinstanz gegen Bonnfinanz AG

Mega 4 GbR aktuell: Kanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann obsiegt in der Berufungsinstanz gegen Bonnfinanz AG aufgrund fehlerhaften Emissionsprospekts des geschlossenen Immobilienfonds MEGA 4 GbR!

In einem seitens der Kanzlei Hänssler und Häcker-Hollmann erstrittenen Grundurteil vom 25.07.2013 hat das Oberlandesgericht Stuttgart eine anlegerunfreundliche Entscheidung des Landgerichts Heilbronn aufgehoben.

 

Anleger der HCI Schiffsfonds bangen um ihr Geld

 

Nicht nur die in der vergangenen Woche an gleicher Stelle thematisierten Fonds der HCI Shipping Select Gruppe bereiten HCI Schiffsfondsanlegern derzeit Grund zur Sorge. Auch die Anleger der insgesamt neun zwischen 2002 und 2004 aufgelegten Dachfonds der HCI Schiffsfonds Reihe bangen zurzeit um einstmals sicher geglaubte Einlagen.

Schiffsfonds Krise: Drei FHH Schiffsfonds melden Insolvenz an

Die Krise unter den geschlossenen Schiffsbeteiligungen will auch im Januar 2013 nicht abreißen. Wie das Fondstelegramm in dessen aktuellen Ausgabe berichtet mussten diese Woche drei seitens des Initiators Fondshaus Hamburg (FHH) aufgelegte Schiffsfonds infolge Zahlungsunfähigkeit den Gang vor das zuständige Insolvenzgericht antreten. Im Einzelnen handelt es sich um den FHH Fonds Nr. 16 MS „Andalusia“ – MS „Anglia“ (Az.: 67b IN 16/13) den FHH Fonds Nr.

Schiffsfonds Krise reißt nicht ab: Gebab MS „Luna“ meldet Insolvenz an

Die Krise unter den geschlossenen Schiffsfonds will auch zu Beginn des neuen Jahres nicht abreißen. Wie das Fondstelegramm in dessen aktuellen Ausgabe berichtet musste zwischenzeitlich über das Vermögen eines weiteren geschlossenen Schiffsfonds –  Gebab MS „Luna“ – die vorläufige Zwangsverwaltung angeordnet worden. Nach Bekanntwerden der Insolvenzanmeldung (Az.: 6 IN 3/13) müssen die Gebab Schiffsfondsanleger nun um ihr in das 2.460 TEU Containerschiff MS „Luna“ investierte Geld bangen.

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