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Verjährung

Landgericht Stuttgart bestätigt: Ansprüche im Dieselskandal um VW nicht verjährt - Vorgehen bis Jahresende 2019 möglich

Das Landgericht Stuttgart hat die Volkswagen AG in einem von der Kanzlei Aslanidis, Kress und Häcker-Hollmann geführten Verfahren zu Schadensersatz wegen vorsätzlich sittenwidriger Schädigung Zug um Zug gegen Übergabe und Übereignung des streitgegenständlichen PKW verurteilt. Das Urteil vom 28.10.2019 (Az. 27 O 197/19) ist noch nicht rechtskräftig.

Widerruf Immobilienkredit – in welchen Fällen droht die Verjährung zum Jahresende 2019?

Tausende Verbraucher haben in den letzten Jahren den sogenannten Widerrufsjoker gezogen und ihre Immobilienfinanzierung widerrufen. Nach einer ersten Ablehnung des Widerrufs durch die Bank ließen sich jedoch viele Bankkunden beim Thema Widerruf Immobilienkredit entmutigen und verfolgten ihre Ansprüche nicht weiter. Von der Verjährung zum Jahresende 2019 sind somit Immobilienbesitzer betroffen, die rechtzeitig zum 21.06.2016 widerrufen haben, den Widerruf dann aber nicht weiter verfolgt haben.

Zum Ende des Jahres 2019 droht Verjährung im Dieselskandal – betroffene VW-Kunden sollten jetzt handeln

Der Neujahrsmorgen 2020 könnte mit einem bösen Erwachen für viele vom Dieselskandal betroffene VW-Kunden beginnen. Denn in vielen Fällen droht die Verjährung im Dieselskandal, also die Verjährung aller Ansprüche gegenüber Volkswagen. Dies betrifft Fahrzeuge der Marken VW, Porsche, Audi, Seat und Skoda mit dem Motor des Typs EA 189. Betroffene VW-Kunden sollten daher jetzt handeln und eine Hemmung der Verjährung ihrer Ansprüche einleiten. Das geht am einfachsten und sichersten über die Einreichung einer Klage rechtzeitig vor dem Jahresende.

Musterfeststellungsklage

Was pauschal oft als „Sammelklage“ bezeichnet wird, existiert im eigentlichen Sinn des Wortes im deutschen Rechtssystem nicht. Voraussichtlich ab 1. November 2018 soll in Deutschland die Musterfeststellungsklage als ein Instrument zur Rechtsdurchsetzung mit Breitenwirkung möglich sein. Dabei wird das Verfahren zwischen einem klagenden Verbraucherschutzverband und einem beklagten Unternehmen geführt. Die einzelnen Verbraucher sind nicht direkt am Verfahren beteiligt und tragen somit auch kein Prozesskostenrisiko.

Lloyd Fonds: Bundesgerichtshof bestätigt anlegerfreundliche Rechtsprechung

Erneut konnte die Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann vor dem Bundesgerichtshof eine positive Entscheidung erstreiten. Der BGH hat die Nichtzulassungsbeschwerde des Beklagten, eines Steuerberaters, mit Beschluss vom 12.07.2018 zurückgewiesen. Streitgegenstand waren die Beteiligungen an den Schiffsfonds Lloyd Fonds 71 MS „LLOYD PARSIFAL“, Lloyd Fonds 75 MS „ALMATHEA“ und Zweite Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co. KG  - Best of Shipping II. Damit ist das Urteil vom 02.05.2017 der Berufungsinstanz, des OLG Stuttgart, rechtskräftig.

Verbraucherfreundliches Urteil des OLG Stuttgart wegen hochriskanten partiarischen Darlehen

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat einen freien Anlage- und Finanzberater zu Schadensersatz und Rückabwicklung der von ihm empfohlenen hochriskanten Anlagen verurteilt. In einem von der Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann erstrittenen Urteil vom 2. Mai 2018 hat der 3. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart den beklagten freien Anlage- und Finanzberater zum Schadensersatz und zur Rückabwicklung der von ihm empfohlenen hochriskanten „partiarischen Darlehen“ verurteilt.

OLG Frankfurt am Main bestätigt Urteil gegen Frankfurter Sparkasse

An dieser Stelle hatten wir bereits berichtet, dass das Landgericht Frankfurt am Main die Frankfurter Sparkasse zu Schadensersatz und Rückabwicklung eines britischen Lebensversicherungsfonds (HSC Optivita UK VIII) verurteilt hat. Die Frankfurter Sparkasse legte gegen dieses Urteil Berufung beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main ein. Das OLG Frankfurt am Main hat mit Beschluss vom 07.09.2016 die Berufung zurückgewiesen.

Veröffentlichungsdatum

14. September 2016

OLG Frankfurt am Main bestätigt Urteil gegen Frankfurter Sparkasse

An dieser Stelle hatten wir bereits berichtet, dass das Landgericht Frankfurt am Main die Frankfurter Sparkasse zu Schadensersatz und Rückabwicklung eines britischen Lebensversicherungsfonds (HSC Optivita UK VIII) verurteilt hat. Die Frankfurter Sparkasse legte gegen dieses Urteil Berufung beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main ein. Die Berufung wurde jetzt mit Beschluss vom 07.09.2016 druch das OLG Frankfurt zurückgewiesen.

BGH zur Verjährung von Schadenersatzansprüchen – jede Pflichtverletzung ist verjährungsrechtlich selbständig zu behandeln

Mit Urteil vom 02.07.2015 (AZ: III ZR 149/14) hat der III. Zivilsenat des BGH nochmals bestätigt, dass bei Vorliegen mehrerer Aufklärungs- oder Beratungsfehler jede Pflichtverletzung verjährungsrechtlich selbständig zu behandeln ist.

BGH: kein Verjährungsbeginn bei Verhandlung über Agio

Mit Urteil vom 23.09.2014 (Az.: XI ZR 215/13) hat der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes (BGH) festgestellt, dass durch die Verhandlung des Klägers mit der Bank über die Minderung der Gebühr (des Agios) die Verjährung seiner Schadensersatzansprüche nicht ausgelöst hatte.

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