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VW Schadensersatz

Mögliches Autokartell: Automobilaktien stehen unter Druck – Klagewelle droht

Die Ereignisse rund um den „Dieselskandal“ weiten sich immer weiter aus. Längst betrifft der Skandal nicht nur den Volkswagenkonzern und dessen Aktionäre sowie Fahrzeugkäufer. Seitdem Ende letzter Woche der Spiegel vorankündigte, ein Kartell der führenden deutschen Autobauer aufgedeckt zu haben, verdichten sich die Meldungen über verbotene Absprachen der Autohersteller Audi, BMW, Daimler, Volkswagen und Porsche. Längst handelt es sich nicht mehr „nur“ um einen Abgasskandal. Der Artikel in der Spiegelausgabe vom 22.07.2017 geht weit darüber hinaus. Laut Spiegel soll es seit den 1990er Jahren in diversen Arbeitskreisen zu mehr als tausend Treffen gekommen sein. Dabei seien die Absprachen in allen relevanten Bereichen erfolgt. Unter anderem stimmten sich die Automobilkonzerne über die Größe der AdBlue Tanks ab. Hierbei handelt es sich um ein Harnstoffgemisch, welches Stickoxide in Wasser und Stickstoff aufspaltet. Aus Kostengründen sollen sich die Autobauer auf unterdimensionierte Tanks verständigt haben, welche auf Dauer nicht mehr ausreichen, um die Abgase in der gesetzlich vorgeschriebenen Form mechanisch zu reinigen. Die Vermutung liegt nahe, dass dazu übergegangen wurde, die Abgaselektronik zu manipulieren.

VW Abgasskandal: Schadensersatzansprueche fuer betroffene Anleger

Der VW Abgasskandal zieht knapp 2 Wochen nach Bekanntwerden immer weitere Kreise. Neben den knapp 2, 8 Millionen betroffenen Fahrzeughaltern muss sich der VW Konzern in naher Zukunft auch auf eine juristische Auseinandersetzung mit einem Teil seiner Aktionäre einstellen. Diese hatten nach Bekanntwerden des Abgasskandals und des hieraus resultierenden Kurseinbruchs fast 40 % Werteinbußen hinnehmen müssen.
Ebenso wie die betroffenen Fahrzeughalter können jedoch auch die Anleger den VW Konzern unter bestimmten weiter unten noch näher erläuterten Voraussetzungen in Regress nehmen.

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