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Widerruf PKW-Darlehen

LG Ravensburg: Autofahrer 70.000 Kilometer kostenlos gefahren - VW Bank erleidet einen Totalschaden durch den Widerruf des Finanzierungsvertrags

Das Landgericht Ravensburg hat mit Urteil von 07.08.2018 die von uns vertretene Meinung bestätigt. Nachdem der Kläger widerrufen hat, verlangte er die Rückzahlung aller bis dahin getätigten Raten ohne einen Abzug für Schäden oder Ersatz für die bis dahin gefahrenen 70.000 Kilometer. Das Gericht gab dem Kläger nun Recht.
Das Urteil von Landgericht Ravensburg vom 07.08.2018 – 2 O 259/17 – bestätigt somit, dass ein Nutzungsersatz nicht abzuziehen ist. Im vorliegenden Finanzierungsvertrag sieht das Landgericht Ravensburg Fehler bei der Belehrung über das Widerrufs- und Rückgaberecht, da nicht auf die Rechtsfolgen nach § 358 Abs. 1 und 3 BGB (Widerruf bei verbundenen Verträgen) hingewiesen wurde.
Dies führt auch dazu, dass die Bank keinen Anspruch auf Wertersatz für die gefahrenen 70.000 Kilometer hat und der Kläger eine komplette Rückerstattung der bis dahin gezahlten Raten sowie der Anzahlung verlangen kann.

Widerruf Autokredit aktuell: Kanzlei AKH-H erstreitet bahnbrechendes Urteil gegen Autobank – Commerz Finanz muss Fiat-Diesel zurücknehmen

Die Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann hat als erste Kanzlei vor dem Landgericht Stuttgart ein bahnbrechendes Urteil gegen die Commerz Finanz in Sachen Widerruf PKW-Darlehen erstritten. Aufgrund des Urteils der 14. Zivilkammer vom 22.03.2018 muss die Commerz Finanz ein Dieselfahrzeug, ein Fiat Rapido 643 F zurücknehmen und der Klägerin die bisherigen Tilgungsleistungen abzüglich eines Nutzungsersatzes bezahlen.

Widerruf Autokredit aktuell: Kanzlei AKH-H erstreitet bahnbrechendes Urteil gegen Autobank – Commerz Finanz muss Fiat-Diesel zurücknehmen

Die Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann hat als erste Kanzlei vor dem Landgericht Stuttgart ein bahnbrechendes Urteil gegen die Commerz Finanz in Sachen Widerruf PKW-Darlehen erstritten. Aufgrund des Urteils der 14. Zivilkammer vom 22.03.2018 muss die Commerz Finanz ein Dieselfahrzeug, ein Fiat Rapido 643 F zurücknehmen und der Klägerin die bisherigen Tilgungsleistungen abzüglich eines Nutzungsersatzes bezahlen.

Erneut ein positives Urteil zum Widerruf von Autokrediten: Landgericht Ellwangen verurteilt Volkswagen Bank

In einem am 25.01.2018 verkündeten Urteil hat das Landgericht Ellwangen entschieden, dass der Widerruf eines Darlehensvertrages auch noch nach Jahren nach dem Abschluss des Vertrages möglich ist (LG Ellwangen, Urteil vom 25.01.2018 – 4 O 232/17). 

Wenn die gesetzlichen Pflichtangaben in einem Darlehensvertrag nicht erfüllt sind, beginnt die 14 tägige Widerrufsfrist nicht zu laufen. Das Landgericht Ellwangen sieht hier insbesondere Fehler bei der Aufklärung über das Kündigungsrecht des Autokäufers bzw. des Darlehensnehmers. Da schon ein Fehler ausreicht um die Widerrufsfrist nicht in Gang zu setzen, kam es auf die übrigen gerügten Pflichtangaben nicht mehr an.

Das Gericht verurteilte die Autobank zur Rückzahlung der getätigten Anzahlung, zur Rückzahlung der bis zur Verurteilung getätigten Raten sowie zur Zahlung der vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten des Autokäufers.

Landgericht Berlin verkündet positives Urteil zum Widerruf von Autokrediten

Das Landgericht Berlin hat in einem am 05.12.2017 verkündeten Urteil entschieden, dass der von einem Käufer eines VW Touran abgeschlossene Darlehensvertrag noch eineinhalb Jahren nach dem Abschluss des Vertrags widerrufen werden kann (LG Berlin, Urteil vom 05.12.2017, Az. 4 O 150/16). Sofern das Urteil rechtskräftig wird, kann der Kunde sowohl den Darlehens- wie auch den Kaufvertrag rückabwickeln.

Handelsblatt: Widerruf von Autokreditverträgen - Kleiner Fehler, große Sprengkraft

Das Handelsblatt berichtet in seiner Ausgabe vom 17.10.2017 über das Thema Widerruf Autokredit und die Tätigkeit der Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann in diesem Bereich. Wir haben Fehler in zahlreichen Autokreditverträgen entdeckt, die den Widerruf von Autokreditverträgen ermöglichen können. Ein positives Urteil hätte massive Folgen.

Der Abgasskandal und seine Folgen - Rechte der Autokäufer

Die Dieselaffäre rund um Volkswagen, Audi, Skoda, Seat und andere Automobilhersteller ist bereits seit einiger Zeit in aller Munde. Während die Behörden der Vereinigten Staaten ausgesprochen hart durchgriffen und den amerikanischen Verbrauchern die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen erleichterten, sind die Bundesregierung und der ihr unterstehende Verwaltungsbau nur schleppend tätig geworden. Es ist also kaum verwunderlich, dass die betroffenen Käufer sehr verunsichert sind. Auch die kürzlich veröffentlichte Meldung, die involvierten Konzerne seien bereit, die betroffenen PKW mit einem Software-Update auszurüsten, trägt kaum zur Beruhigung bei.
Es stellt sich deshalb die Frage, welche Ansprüche bestehen und wie diese durchgesetzt werden können. Aufgrund der nicht ganz durchsichtigen Rechtslage sowie der internationalen Verflechtungen der Dieselaffäre sind Verbraucher angehalten, möglichst rasch anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wir wollen hier eine grobe Leitlinie geben, die eine Orientierungshilfe für die Einleitung der nächsten Schritte darstellen und einen realistischen Erwartungshorizont vermitteln soll. 

Kostenlose Telefonkonferenzen und Informationsveranstaltungen zum Thema Widerruf Kfz-Darlehen

Das Thema Widerruf PKW-Darlehen ist derzeit in aller Munde nachdem Stiftung Warentest und mehrere Verbrauchersendungen in verschiedenen Fernsehkanälen darüber berichtet haben. Derzeit erhalten wir viele Anfragen von PKW-Besitzern, die ihr Fahrzeug finanziert haben und es ohne Wertverlust loswerden wollen.

Mögliches Autokartell: Automobilaktien stehen unter Druck – Klagewelle droht

Die Ereignisse rund um den „Dieselskandal“ weiten sich immer weiter aus. Längst betrifft der Skandal nicht nur den Volkswagenkonzern und dessen Aktionäre sowie Fahrzeugkäufer. Seitdem Ende letzter Woche der Spiegel vorankündigte, ein Kartell der führenden deutschen Autobauer aufgedeckt zu haben, verdichten sich die Meldungen über verbotene Absprachen der Autohersteller Audi, BMW, Daimler, Volkswagen und Porsche. Längst handelt es sich nicht mehr „nur“ um einen Abgasskandal. Der Artikel in der Spiegelausgabe vom 22.07.2017 geht weit darüber hinaus. Laut Spiegel soll es seit den 1990er Jahren in diversen Arbeitskreisen zu mehr als tausend Treffen gekommen sein. Dabei seien die Absprachen in allen relevanten Bereichen erfolgt. Unter anderem stimmten sich die Automobilkonzerne über die Größe der AdBlue Tanks ab. Hierbei handelt es sich um ein Harnstoffgemisch, welches Stickoxide in Wasser und Stickstoff aufspaltet. Aus Kostengründen sollen sich die Autobauer auf unterdimensionierte Tanks verständigt haben, welche auf Dauer nicht mehr ausreichen, um die Abgase in der gesetzlich vorgeschriebenen Form mechanisch zu reinigen. Die Vermutung liegt nahe, dass dazu übergegangen wurde, die Abgaselektronik zu manipulieren.

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