Nachricht senden Rufen Sie uns an:   (0711) 9 30 81 10

Widerrufsjoker

Kammergericht Berlin: Fehlerhafte Immobiliendarlehensverträge der DKB vom 11. Juni 2010 bis zum 12. Juni 2014 können noch heute widerrufen werden

Fehlerhafte Immobiliendarlehensverträge der DKB: In vielen Immobilienkreditverträgen der Deutschen Kreditbank (DKB), die zwischen dem 11. Juni 2010 und dem 12. Juni 2014 geschlossen wurden, findet sich ein Fehler in den Widerrufsinformationen in Bezug auf die Nennung eines Postfachs. Das hat das Kammergericht Berlin in einem Hinweisbeschluss vom 4. März 2019 (Az. 8 U 74/17) bestätigt. Kunden der DKB haben deshalb noch heute die Möglichkeit, ihre Immobilienfinanzierung zu widerrufen. Erfahrungsgemäß findet sich der Fehler der DKB auch in Widerrufsinformationen anderer Banken.

Widerruf Immobilienkredit – in welchen Fällen droht die Verjährung zum Jahresende 2019?

Tausende Verbraucher haben in den letzten Jahren den sogenannten Widerrufsjoker gezogen und ihre Immobilienfinanzierung widerrufen. Nach einer ersten Ablehnung des Widerrufs durch die Bank ließen sich jedoch viele Bankkunden beim Thema Widerruf Immobilienkredit entmutigen und verfolgten ihre Ansprüche nicht weiter. Von der Verjährung zum Jahresende 2019 sind somit Immobilienbesitzer betroffen, die rechtzeitig zum 21.06.2016 widerrufen haben, den Widerruf dann aber nicht weiter verfolgt haben.

Der Widerrufsjoker beim Immobilienkredit kann noch gezogen werden

Bei nach wie vor günstigen Zinssätzen für Immobiliendarlehen kann sich ein Widerruf von Immobilienkredit wirtschaftlich immer noch lohnen. Lesen Sie im Folgenden, ob Ihr Darlehensvertrag betroffen sein kann und ob Sie Ihren Immobiliendarlehensvertrag noch heute rückabwickeln können. Grundsätzlich gilt der sogenannte Widerrufsjoker für Darlehensverträge, die im Zeitraum vom 11. Juni 2010 und dem 20. März 2016 abgeschlossen wurden.

Widerrufsjoker Immobilienkredit

Widerruf von Autokreditverträgen: Erstes Urteil gegen Hyundai Bank

Das Landgericht Wuppertal hat die Hyundai Capital Bank Europe mit Urteil vom 31. Juli 2019 (Az. 3 O 22/19) zur Rückabwicklung eines Autokreditvertrages verpflichtet. Es ist das erste bekannt gewordenen Urteil gegen die Hyundai Bank wegen des Widerrufs eines Autokreditvertrages.

Landgericht München bestätigt den Widerrufsjoker beim Auto-Leasingvertrag

Das Landgericht München I hat mit Urteil vom 20.12.2018 (Az. 10 O 9743/18) infolge des erfolgreichen Widerruf eines Leasingvertrages die Leasinggesellschaft dazu verurteilt, alle Leasingraten an den Leasingnehmer zurück zu zahlen. Im Gegenzug gibt der Kläger sein Leasingfahrzeug an die Leasinggesellschaft zurück.

Dieselfahrverbot in Stuttgart – aktuelle Entwicklungen und neue Zahlen des Umweltbundesamtes

Seit 1. Februar 2019 wird bei einem Verstoß gegen das geltende Stuttgarter Dieselfahrverbot ein Bußgeld in Höhe von 80,- EUR fällig. Nach Berichten des SWR kommen bei Verstößen noch Verwaltungsgebühren hinzu. Somit droht ein Gesamtbetrag in Höhe von 108,50 EUR. Einen Punkteeintrag gibt es beim Verstoß gegen das Dieselfahrverbot jedoch nicht.

Stop-Dieselfahrverbot

Durchbruch im Dieselskandal: Daimler AG zu Schadenersatz verurteilt

Die Daimler AG ist in gleich drei Fällen vom Landgericht Stuttgart zum Schadenersatz verurteilt worden. Medienberichten zu Folge sollen die Schadenersatzzahlungen bis zu 40.000 EUR betragen haben. Der Konzern habe mit Unverständnis reagiert und die Überprüfung der Urteile in Aussicht gestellt. Dies verwundert auch nicht, denn die Daimler-Fahrer haben auf entsprechende Urteile nur gewartet. Nunmehr ist mit einer Klagewelle zu rechnen. Allein die Kanzlei Aslanidis, Kress und Häcker-Hollmann steht bereits jetzt mit einer dreistelligen Zahl an möglichen weiteren Klagen in den Startlöchern.

Diesel Fahrverbot Stuttgart

Seit Januar 2019 gilt in Diesel Fahrverbot Stuttgart für Autos der Klasse Euro 4 und schlechter. Bei den Betroffenen stößt dieses Verbot auf Sorge um ihr Eigentum. Explizite Kontrollen gibt es bislang nicht, die Anzahl der Bußgeldbescheide ist noch gering. Die Landesregierung Baden-Württemberg hatte zunächst ein Fahrverbot für Dieselautos der Klasse Euro 5 ausgeschlossen.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Zwangshaft gegen Politiker in Baden-Württemberg und Bayern beantragt, da diese die Diesel-Fahrverbote nicht oder nicht ausreichend durchgesetzt haben. Der zuständige Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof sagte Mitte November, dass dieses Mittel für Politiker oder Amtsträger zur Einhaltung von EU-Recht sei mangels gesetzlicher Grundlage in Deutschland nicht möglich sei. Das Urteil steht aber noch aus. Es gebe jedoch ein anderes Zwangsmittel, nämlich das Vertragsverletzungsverfahren. Der EuGH sei bereits mit einer solchen Klage wegen der Luftverschmutzung in München und anderen Städten in Deutschland befasst.

Aus Sicht der DUH hat die Beantragung der Zwangshaft bereits einen ersten Erfolg verzeichnet: Ein Fahrverbot auch für Dieselautos der Norm Euro 5 ist nun nicht mehr ausgeschlossen und könnte 2020 Realität werden. Eine konkrete Maßnahme der 4. Fortschreibung des Luftreinhalteplans sind streckenbezogene Verkehrsverbote für PKW mit Dieselmotoren der Abgasnorm Euro 5 und schlechter. Diese treten zum 1. Januar 2020 in Kraft. Ein zonales Dieselfahrverbot Diesleautos der Norm 5 und schlechter für die Innenstadt und weitere Stadtgebiete droht ab 1. Juli 2020. 
Viele sind enttäuscht und fühlen sich verunsichert, wie es nun weitergehen soll.

Widerruf von Auto-Kreditverträgen: Erstes Urteil gegen Opel-Bank

Positiver Ausgang vor dem Landgericht Aurich für eine Klägerin, die Ihren PKW-Kreditvertrag bei der Opel-Bank geschlossen und den Widerruf erklärt hatte. Mit Urteil vom 13. November 2018 erklärte das LG Aurich den Widerruf für wirksam, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Mit dem Widerruf ihres Darlehensvertrags kann die Opel-Fahrerin den Darlehensvertrag samt Kaufvertrag rückabwickeln und ihr Fahrzeug zurückgeben. Sie erhält von der Opel-Bank die bezahlten Raten und die Anzahlung zurück. Kurz vor Jahresende und damit vor Beginn der ersten Fahrverbote in deutschen Großstädten, stärkt dieses Urteil – zum ersten Mal gegen eine Opel-Bank – zum Thema Widerruf von PKW-Kreditverträgen die Seite der Verbraucher.

Widerruf Darlehensvertrag aktuell: Landgericht Hechingen verurteilt Sparkasse Zollernalb

In einem Urteil vom 06.09.2018 hat das Landgericht Hechingen festgestellt, dass die von der Sparkasse Zollernalb verwendete Widerrufsbelehrung in einem Immobiliardarlehensverträgen aus dem Jahr 2009 nicht gesetzeskonform und irreführend ist. Der von dem Darlehensnehmer über seine Rechtsanwälte erklärte Widerruf des Darlehensvertrags war somit erfolgreich. Das Urteil wurde von der Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann aus Esslingen am Neckar erstritten.

Seiten

Kontaktinformationen

Rechtsanwälte
Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann
Partnerschaftsgesellschaft mbB

Freihofstrasse 6
73730 Esslingen

Telefon: (0711) 9 30 81 10
E-Mail: info@akh-h.de