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IVG Fonds: Urteil gegen Bonnfinanz wegen Falschberatung - Beteiligung nicht zur Altersvorsorge geeignet

Das Landgericht Kassel hat mit Urteil vom 12.12.2017 den freien Finanzdienstleister Bonnfinanz wegen einer Beteiligung am IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK zur kompletten Rückabwicklung verurteilt. Das Urteil wurde von der Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann erstritten.

Bei dem Kläger handelt es sich um einen promovierten Volljuristen. Es lag hinsichtlich der streitgegenständliche Beratung ein Beratungsprotokoll vor, in welchem die Punkte Altersvorsorge/Familienvorsorge, Vermögensaufbau und Teilnahme an Marktchancen angekreuzt wurden. Der Punkt Altersvorsorge wurde unterstrichen. In der Beweisaufnahme sagte der Berater aus, dass es darauf „wohl dem Kläger besonders angekommen“ sei. Zwar sind in dem Beratungsprotokoll mehrere Risiken, auch das Totalverlustrisiko genannt. Dennoch sieht das Landgericht eine Pflichtverletzung der Beklagten, da der Berater den Kläger aufgrund des im Vordergrund stehenden Anlageziels der Altersvorsorge eine Beteiligung an dem Fonds IVG EuroSelect Balanced Portfolio UK hätte nicht empfehlen dürfen, weil es sich hierbei definitiv um eine spekulative Anlage handelt.

Somit wurde die Bonnfinanz AG wie beantragt verurteilt. Dem Kläger wurde auch der entgangene Gewinn zugesprochen, weil erwiesen ist, dass der Kläger nicht die vorliegende, sondern eine sichere, der Altersvorsorge dienende Anlage gezeichnet hätte.

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