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Landgericht Karlsruhe verurteilt Volksbank Stutensee-Weingarten eG zu Schadensersatz wegen Beteiligung an Schiffsfonds

In einem von der Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann erstrittenen Urteil vom 5. Dezember 2019 (Az. 2 O 422/18) hat die 2. Zivilkammer des Landgerichts Karlsruhe die wegen Beratungsfehlern beklagte Volksbank Stutensee-Weingarten eG zur Zahlung von Schadensersatz in Höhe von EUR 15.750,00 verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Sachverhalt der Entscheidung

Der Klägerin, welche bereits langjährige Kundin der Volksbank war, wurde im Rahmen ihrer Betreuung von einem Berater empfohlen, in den Schiffsfonds MS „O.M. Humorum“ zu investieren. Dies sei eine sichere und risikolose Kapitalanlagemöglichkeit. Die Klägerin wurde über die mit geschlossenen Fonds verbundenen Risiken, wie beispielsweise das Totalverlustrisiko, das Risiko einer wiederauflebenden Haftung, die massiven Verflechtungen innerhalb der beteiligten Unternehmen (welche in den meisten Fondsstrukturen enthalten sind) oder die stark eingeschränkte bzw. unmögliche Handelbarkeit nicht aufgeklärt. Dies alles stand zwischen den Parteien im Streit. Zudem hatte die Volksbank es unterlassen, ihre langjährige Kundin dahingehend zu unterrichten, dass sie vom investierten Kapital 14 % als eigene Provision vereinnahmen würde, was nicht streitig war.

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