Nachricht sendenRufen Sie uns an:   (0711) 9 30 81 10

    Sie sind hier

    • Sie sind hier:
    • Startseite > Landgericht Nürnberg-Fürth verurteilt Stadt- und Kreissparkasse Erlangen...

Landgericht Nürnberg-Fürth verurteilt Stadt- und Kreissparkasse Erlangen wegen Beteiligung am Real I.S. Bayernfonds England I

Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat mit Urteil vom 21.02.2018 die Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach verurteilt. Das Gericht war davon überzeugt, dass die Klägerin nicht über die an die Bank abfließenden Rückvergütungen aufgeklärt wurde. Die Klägerin hatte eine Beteiligung am Real I.S. Bayernfonds England I und wurde über die an die Bank gehenden Provisionen nicht aufgeklärt. Das Urteil wurde von der Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann erstritten. Das Urteil ist zwischenzeitlich rechtskräftig geworden.

Zutreffend ging das Gericht zunächst von einem Beratungsverhältnis mit entsprechenden Pflichten aus. Durch die Beweisaufnahme wurde festgestellt, dass der Berater - entsprechend der damaligen Praxis der Sparkasse - nicht über den Eigenverdienst der Beklagten aufgeklärt hat. Die Pflichtverletzung stand daher fest. Zudem führte das Gericht noch aus, dass das Gericht darüber hinaus im Hinblick auf die Pflicht, über die Investitionsrechnung einschließlich der Weichkosten aufzuklären, zu einer Pflichtverletzung gelangen müsse.

Fachartikel zum Urteil

Kategorien: 

Kontaktinformationen

Rechtsanwälte
Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann

Partnerschaftsgesellschaft mbB

Freihofstrasse 6

73730 Esslingen

Telefon: (0711) 9 30 81 10
Fax: (0711) 36 84 38

E-Mail: info@akh-h.de