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Landgericht Tübingen verurteilt Volkswagen AG wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung

Aktuelles Urteil im Abgasskandal um VW zugunsten betroffener Autofahrer: Das Landgericht Tübingen hat die Volkswagen AG in einem von der Kanzlei Aslanidis, Kress und Häcker-Hollmann geführten Verfahren zu Schadensersatz wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung verurteilt. Das Urteil vom 7. November 2019 (Az. 7 O 124/19) ist noch nicht rechtskräftig.

In dem Klageverfahren ging es um einen VW Passat 2.0 TDI, den der Kläger im Jahr 2011 als Gebrauchtwagen erworben hatte. Im Fahrzeug war ein vom Abgasskandal betroffener Motor des Typs EA 189 (Norm Euro 5) verbaut. Im Oktober 2015 wurde VW dazu verpflichtet, die unzulässige Abschalteinrichtung bei betroffenen Fahrzeugen zu entfernen und dies auch nachzuweisen. Im Januar 2017 wurde ein Softwareupdate im Fahrzeug aufgespielt. Der Kläger sah sich getäuscht und geschädigt und verlangte Schadensersatz. 

Nach der mündlichen Verhandlung sah es das Gericht als erwiesen an, dass die Volkswagen AG den Kläger vorsätzlich sittenwidrig geschädigt hat und diesem auch ein ersetzbarer, kausaler Schaden entstanden ist. m Ergebnis sprach das Gericht nach Abzug eines Nutzungsersatzes für gefahrene Kilometer einen Betrag in Höhe von 5.375,21 € nebst Zinsen zu, Zug um Zug gegen Übergabe und Übereignung des streitgegenständlichen PKW, sowie 4% p.a. auf den damaligen Kaufpreis. 

 

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