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Verbraucherfreundliche Entscheidung im Abgasskandal: Landgericht Offenburg verurteilt Volkswagen AG zu Schadensersatz

Die Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann hat ein Urteil für einen Autofahrer im Abgasskandal um VW erstritten. Im Urteil des Landgerichts Offenburg vom 9. April 2019 ist die Volkswagen AG wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung zur Zahlung des Kaufpreises gegen Rückgabe des Fahrzeuges verpflichtet worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Ein Fahrzeugkäufer dürfe stillschweigend davon ausgehen, dass das Fahrzeug mangelfrei ist, den gesetzlichen Vorschriften genüge und ohne Einschränkungen am Straßenverkehr teilnehmen dürfe. Dies ist aber gerade nicht der Fall: Das Fahrzeuge verfügt über eine verbotene Abschalteinrichtung, die Abgaswerte entsprechen nicht denen, die der Käufer zu erwarten hatte, zudem drohte die Stilllegung des Fahrzeuges durch das Kraftfahrtbundesamt. Das Gericht sieht die Entstehung des Schadens zum Zeitpunkt des Erwerbes. Die Entwicklung des Fahrzeugwertes oder das Software-Update haben damit keinen Einfluss. Für Verbraucher bedeutet dies konkret, dass ein durchgeführtes Software-Update nicht dazu führt, dass Schadensersatzansprüche entfallen.

 

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