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Datenleck bei Mango: Was betroffene Kunden jetzt wissen müssen und rechtlich tun können

Veröffentlicht von David Philips-Kontopoulos am 17. Oktober 2025
Aktualisiert am 13. Januar 2026

Der Modekonzern Mango hat seine Kundinnen und Kunden über ein Datenleck bei einem externen Marketingdienstleister informiert. Betroffen sind unter anderem Vorname, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Auch deutsche Kund:innen sind unter den Betroffenen. Mango warnt vor Phishing-Risiken. Wir prüfen mögliche Auskunfts-, Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche kostenfrei und unverbindlich.

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Datenleck bei Mango: Was ist passiert?

Mango hat einen Datenvorfall bei einem externen Marketing-Dienstleister bestätigt, über den Kampagnen und Newsletter laufen. Die Betroffenen werden per E-Mail informiert. Auch deutsche Kund:innen stehen auf den Versandlisten der Benachrichtigungs-E-Mails des Modekonzerns. Für Verbraucher:innen bedeutet das vor allem ein erhöhtes Phishing-Risiko: Kriminelle können nun Nachrichten versenden, die täuschend echt aussehen, Ihren Namen oder Ihre Telefonnummer enthalten und sich auf Mango beziehen, beispielsweise „Zahlung fehlgeschlagen“, „Paket hängt im Zoll“ oder „Konto verifizieren“.

Welche Daten sind betroffen?

Nach derzeitigem Stand betrifft der Leak vor allem Kontakt- und Marketingdaten wie

  • Vorname
  • Land und Postleitzahl
  • E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer

Passwörter oder Zahlungsdaten sollen nicht betroffen sein.

Hauptrisiko: Phishing & Social Engineering

Mit Namen, E-Mail-Adresse und Telefonnummer lassen sich zielgerichtete Betrugsversuche durchführen. Betroffene Kund:innen sollten mit glaubwürdigen Fake-Mails, -SMS oder -Anrufen rechnen, in denen Mango oder die letzte Bestellung ausdrücklich erwähnt werden.

Was Sie jetzt konkret tun sollten

Sichern Sie die E-Mail von Mango (inkl. Header) und notieren Sie auch Datum und Uhrzeit. Klicken Sie in Nachrichten keine Links, öffnen Sie keine Anhänge und rufen Sie vermeintliche Hotlines nicht zurück; öffnen Sie stattdessen die Mango-App oder Website direkt und prüfen Sie dort Bestellungen oder Kontoinformationen. Nutzen Sie generell einzigartige Passwörter und aktivieren Sie die 2-Faktor-Anmeldung für Accounts mit derselben E-Mail. Dokumentieren Sie jede verdächtige Nachricht (Screenshot, Uhrzeit, Absender), denn diese Beweise helfen später bei Auskunfts-, Unterlassungs- oder Schadensersatzansprüchen.

So hilft unsere Kanzlei weiter

Ein Datenleck stellt eine Pflichtverletzung der verantwortlichen Stelle dar.  Wir prüfen kostenfrei, ob und in welcher Höhe Ansprüche bestehen – klar, transparent und unverbindlich.

  1. Nutzer*innen haben nach Art. 15 Abs. 1 DSGVO das Recht, Auskunft darüber zu erhalten, ob und in welchem Umfang Sie von dem Datenleck betroffen sind.
  2. Betroffenen entsteht infolge eines Datenlecks auch ein sogenannter immaterieller Schaden. Es muss also kein finanzieller Schaden entstanden sein. Nach der DSGVO genügt ein immaterieller Schaden, um Ansprüche geltend machen zu können.
  3. Neben der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen sichern wir Sie über einen sogenannten Feststellungsantrag für mögliche künftige Schäden ab. Mithilfe von Feststellungsansprüchen können Geschädigte gerichtlich feststellen lassen, dass der Gegner auch für Schäden haftet, die aufgrund des Datenlecks erst in der Zukunft entstehen könnten.
  4. Geschädigte haben einen Anspruch auf Unterlassung und können der Verarbeitung Ihrer Daten widersprechen.

Wir vertreten rechtsschutzversicherte Verbraucher*innen und setzen ihren Anspruch auf Entschädigung durch.  Zusätzlich kümmern wir uns um die Deckungszusage Ihrer Rechtsschutzversicherung und übernehmen im späteren Verlauf den gesamten Schriftverkehr mit der Versicherung.

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Sie haben Fragen? Rufen Sie uns an unter 0711-9308110 oder schreiben Sie uns Ihre Fragen über unser Kontaktformular.

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FAQ – Datenleck bei Mango

Muss ich mein Passwort ändern? Nicht zwingend wegen dieses Vorfalls, aber bei Passwort-Wiederverwendung empfehlenswert. Nutzen Sie einen Passwort-Manager und 2FA.

Wurden Zahlungsdaten gestohlen? Nach aktuellem Stand nein. Es geht um Kontakt- und Marketingdaten.

Warum bekomme ich plötzlich mehr Spam? Kontaktinformationen sind für Phishing-Kampagnen sehr wertvoll. Bleiben Sie wachsam und melden Sie verdächtige Nachrichten.

Bin ich auch betroffen, wenn ich nur einmal etwas bestellt habe? Ja, denn Newsletter-Anmeldungen oder einmalige Bestellungen können ausreichen, wenn die Daten beim Marketing-Dienstleister lagen.

David Philips-Kontopoulos

Autor

David Philips-Kontopoulos, Rechtsanwalt
Anwaltskanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann