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Anlegerfreundliches Urteil gegen die Frankfurter Sparkasse 1822 wegen einer Beteiligung am »Hannover Leasing Fonds 203«

Das Landgericht Frankfurt am Main hat die Frankfurter Sparkasse 1822 zu Schadensersatz und vollständigen Rückabwicklung der von ihr empfohlenen hochriskanten Anlage am Hannover Leasing Fonds 203 Substanzwerte Deutschland 7 verurteilt. Das von der Esslinger Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann erstrittene Urteil vom 31.10.2019 (Az. 2-05 O 420/18) ist noch nicht rechtskräftig. Es fußt auf einem dokumentierten Verstoß der Frankfurter Sparkasse gegen die Pflicht zur anlegergerechten Beratung.

Im vorliegenden Fall wurde die hochspekulative Anlage am Hannover Leasing Fonds 203 Substanzwerte Deutschland 7 dem Kläger als sichere und risikolose Kapitalanlage empfohlen, der nur etwas passieren könne, „wenn die Deutsche Bank pleitegehen würde“. Diese Aussage stellt nach Ansicht des Gerichts bereits eine unzulässige Verharmlosung der Verlustrisiken gegenüber dem Kunden als Anleger dar.

„Ein solcher Vergleich, der von der Beklagtenseite in der mündlichen Verhandlung weder bestritten noch kommentiert worden ist, verharmlost ein solches Risiko“, so das Landgericht wörtlich um Urteil.

Das Landgericht Frankfurt am Main entscheidet für die Verbraucher
Die 5. Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt am Main hat der Klage stattgegeben und die Frankfurter Sparkasse 1822 verurteilt, dem Kläger vollen Schadensersatz in Höhe von 53.806,09 € zu zahlen. Darüber hinaus muss die Frankfurter Sparkasse 1822 die hochriskante Anlage zurücknehmen. 

 

 

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