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Dieselskandal Fiat Chrysler und Iveco: Verdacht auf Abgasmanipulationen

Veröffentlicht von Annekatrin Schlipf am 06. November 2020

Dieselskandal Fiat Chrysler und Iveco

Hunderte Kunden haben Anzeigen gegen die Autobauer Fiat Chrysler und Iveco erstattet. Es geht den Vorwurf der Abgasmanipulation bei Dieselautos. Der Dieselskandal betraf im Jahr 2015 zunächst die Volkswagen AG und entwickelte sich im Laufe der Jahre zum Abgasskandal, der viele Hersteller, Marken und auch von Benziner umfasst. Im Juli 2020 hatten Ermittler den Sitz von FCA Deutschland in Frankfurt, Iveco in Ulm sowie weitere Objekte in Italien und der Schweiz durchsucht. Damit war auch Fiat Chrysler Automobiles N.V. in den Fokus des Abgasskandals gerückt. Betroffene Kunden fragen sich nun, welche Rechte und Möglichkeiten sie haben.

Welche Fahrzeuge sind vom Vorwurf der Abgasmanipulation betroffen?

Laut einem Bericht des „Spiegel“ betrifft der Verdacht der Abgasmanipulation folgende Dieselmotoren aus den Jahren 2014 bis 2019:

  • 1,3 Liter Multijet
  • 1,3 Liter 16V Multijet
  • 1,6 Liter Multijet
  • 1,6 Liter
  • 2,0 Liter Multijet
  • 2,0 Liter
  • 2,2 Liter Multijet II
  • 2,3 Liter
  • 2,3 Liter Multijet
  • 3,0 Liter

Die genannten Motoren mit den Abgasnormen Euro 5 und 6 sind in einer ganzen Reihe von Fiat-, Jeep- und Alfa-Romeo-Fahrzeugen vom Kleinwagen bis zum Transporter und zudem auch in Modellen von Iveco verbaut.  In Deutschland sollen bei FCA mehr als 200.000 Fahrzeuge betroffen sein. Von den etwa 300 vorliegenden Anzeigen ginge es in etwa 90 Prozent der Fälle um Wohnmobile.  Im Zusammenhang mit den Vorwürfen gegen Fiat Chrysler und Iveco hatten die Ermittler die Käufer der unter Verdacht stehenden Fahrzeuge aufgerufen, sich bei der Polizei zu melden und Verträge und Bescheinigungen vorzulegen.

Dieselskandal Fiat Chrysler: Was können betroffene Kunden tun?

Vom Dieselskandal Fiat Chrysler betroffenen Kunden drohen Fahrverbote oder Stilllegungen des Fahrzeuges. Im Dieselskandal bestehen Ansprüche der Käufer gegen die unmittelbar Täuschenden, also die einzelnen Marken bzw. Unternehmen. Konkret können Käufer Schadensersatzansprüche gegen den Hersteller geltend machen. Diese sind auf die Rückabwicklung des Vertrages gerichtet. Mit der erfolgreichen Gelendmachung von Schadensersatzansprüchen erhält der Käufer den Kaufpreis gegen Rückgabe des Fahrzeugs zurück. In der Regel wird für die gefahrenen Kilometer eine Nutzungsentschädigung abgezogen. Kunden, die ihr Fahrzeug über eine Bank finanziert haben, empfehlen wir die Möglichkeit eines Widerrufs des Darlehens- oder Leasingvertrages prüfen zu lassen. Die Folgen eines erfolgreichen Widerrufs sind: Kunden erhalten Anzahlung und Raten zurück und geben im Gegenzug das Auto zurück.

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Fordern Sie schnell und bequem unsere kostenfreie Ersteinschätzung in Ihrem Fall an. Sie erhalten ein schriftliches Prüfungsergebnis, ob auch Ihr Auto betroffen ist und ob Sie Schadensersatzansprüche geltend machen können. Wurde das Auto mit einem Darlehen ganz oder teilweise finanziert oder geleast, prüfen wir zusätzlich kostenlos, ob in Ihrem Fall eine Widerrufsmöglichkeit besteht und ob ein Vorgehen erfolgsversprechend ist.

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