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Staatsanwaltschaft ermittelt bei WSW WohnSachWerte eG: Kostenfreie Ersteinschätzung vom Anwalt für Genossenschaftsmitglieder

Veröffentlicht von Annekatrin Schlipf am 13. Mai 2022

Baustelle-mehrere-Bürogebäude

Im März 2022 wurden staatsanwaltliche Ermittlungen gegen mehrere Personen im Zusammenhang mit der WSW WohnSachWerte eG bekannt. Als spezialisierte Kanzlei kennen wir die Problematik solcher Genossenschaftsbeteiligungen. Im Rahmen einer kostenfreien Ersteinschätzung beraten wir Betroffene zu Ihren rechtlichen Möglichkeiten.

Hausdurchsuchungen und Betrugsvorwürfe

Laut einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberpfalz und der Staatsanwaltschaft Weiden i.d. Oberpfalz fanden an dreißig verschiedenen Orten in Deutschland Durchsuchungen von Büro- und Privaträumen statt. In der Pressemitteilung heißt es: „Die Beschuldigten stehen mit unterschiedlichen Beteiligungen im Verdacht, seit 2018 durch Täuschungen bei der Akquirierung von Neumitgliedern die Überweisung sog. vermögenswirksamer Leistungen an die Genossenschaft erwirkt zu haben.“ So sollen sich unrechtmäßige Einnahmen in Höhe von mehr als sieben Millionen Euro ergeben haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Kostenfreie Ersteinschätzung für Mitglieder der WSW WohnSachWerte eG

Die mehr als 12.000 Mitglieder der WohnSachWerte eG, die den Verlust ihres investierten Kapitals fürchten, fragen sich, was sie jetzt tun können. Wir bieten Betroffenen eine kostenfreie Ersteinschätzung ihres individuellen Falles:

  • Außerordentliche Kündigung der Genossenschaftsbeteiligung: Wir prüfen Ihre Kündigungsmöglichkeiten und Auszahlung der erbrachten des sogenannten Auseinandersetzungsguthabens.
  • Möglichkeit des Widerrufs der Beteiligung: Wir prüfen, ob die Beteiligung heute noch widerrufen werden kann.
  • Prüfung möglicher Schadensersatzansprüche und potentieller Anspruchsgegner: Wir raten zur Prüfung möglicher Schadensersatzansprüche gegen die Vermittler*innen oder Berater*innen. Diese hätten über die bestehenden Risiken wie zum Beispiel das Totalverlustrisiko bei einem Beitritt zur WSW WohnSachWerte eG aufklären müssen. Erfahrungsgemäß sind in vielen Fällen die pflichtgemäße Information und Aufklärung nicht ausreichend. Schadensersatzansprüche können auch gegenüber Genossenschaftsverantwortlichen bestehen, vor allen dann, wenn sich der Verdacht der Staatsanwaltschaft auf Betrug bestätigt. Das Ziel eines erfolgreichen Schadenersatzverfahrens ist es, Geschädigte so zu stellen, als ob sie die Beteiligung nie gezeichnet hätten. Das bedeutet, dass Mitglieder auch von eventuellen Nachschusspflichten seitens des Insolvenzverwalters im Falle der Insolvenz freigestellt werden könnten.
  • Vertretung im Insolvenzverfahren, sofern ein solches eröffnet werden sollte: Aktuell bleibt weiter abzuwarten, ob es zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens kommen wird. Im Insolvenzfall könnte Mitglieder mit Ratenzahlungen das Risiko treffen, dass sie die Einzahlung des Restbetrages auf einmal leisten müssten.

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