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Mercedes Dieselskandal: Rückrufe durch das KBA für über 150.000 Diesel

Veröffentlicht von Christopher Kress am 10. Januar 2020

Weiteres Kapitel im Mercedes Dieselskandal: Das Kraftfahrt-Bundesamt hat aktuell zwölf weitere Rückrufe für Mercedesfahrzeuge veröffentlicht. Als Grund für die Rückrufe nennt das KBA die Entfernung unzulässiger Abschalteinrichtungen bzw. die unzulässige Reduzierung der Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems. Die Rückrufe sind über die Rückrufdatenbank des KBA einsehbar.

Mercedes Dieselskandal

Betroffen von der aktuellen Rückrufanordnung sind insgesamt 152.000 Diesel-Fahrzeuge, 52.000 davon in Deutschland. Konkret geht es um folgende Mercedes-Modelle:

  • E-Klasse, Baujahr 2012 – 2016
  • S-Klasse, Baujahr 2013 – 2017
  • M-Klasse, Baujahr 2012 – 2016
  • CLS-Klasse, Baujahr 2014 – 2018
  • GLE-Klasse, Baujahr 2015 – 2018
  • C-Klasse, Baujahr 2013 – 2016
  • SLK-Klasse, Baujahr 2015 – 2017

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Maßnahmen des Kraftfahrtbundesamts zeigen Dimension der Motormanipulationen

Die jetzt bekannt gewordene Rückrufaktion zeigt den Umfang des Dieselskandals bei Daimler. Dabei erscheint der Name Mercedes-Benz im Zusammenhang mit Abgasmanipulationen viel seltener in den Medien als der des Diesel-Sünders VW. Das könnte sich nun allerdings ändern. Seit dem ersten Mercedes-Rückruf Mitte 2018 sind weltweit mehr als eine Million Dieselautos von Mercedes zurückrufen worden, in denen eine illegale Abschalteinrichtung verbaut wurde. Im Gegensatz zum VW-Konzern, der die Manipulation zugegeben hatte, steht die Daimler AG bislang unter dem Verdacht der Manipulation. Für die betroffenen Mercedes-Fahrer macht dies in der Praxis wenig Unterschied: auch sie sind mit dem Dieselskandal und seinen negativen Auswirkungen wie dem drastischen Wertverlust beim Diesel oder Dieselfahrverboten konfrontiert.

In der Folge des Rückrufs müssen die Abschalteinrichtungen durch ein Software-Update entfernt werden. Die von den unterschiedlichen Herstellern angebotenen Softwareupdates sind äußerst umstritten. Wir raten betroffenen Mercedes-Fahrern, sich zunächst rechtlich beraten und ihre Möglichkeiten auf Schadensersatz prüfen zu lassen.

Zahlreiche Klagen gegen Daimler AG aufgrund Schadensersatzes erfolgreich

Eine Vielzahl erfolgreicher Schadensersatzklagen wurde zugunsten der betroffenen Mercedes-Dieselfahrer entschieden. Der Umfang des Schadensersatzes ist: Als Kläger erhalten Sie den Kaufpreis erstattet und geben das manipulierte Fahrzeug an den Hersteller zurück.
So hat beispielsweise erst kürzlich das Landgericht Stuttgart in einem von der Kanzlei Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann geführten Verfahren die Daimler AG zu Schadensersatz aus Delikt im Zuge des Abgasskandals verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Daimler AG den dortigen Kläger bei Erwerb seines Fahrzeugs, ein Mercedes Benz V 250d, vorsätzlich sittenwidrig geschädigt hat. Das Urteil vom 26.09.2019 (Az. 23 O 112/19) ist noch nicht rechtskräftig.


Durch die nun veröffentlichten Rückrufe wird die Position der durch die Manipulation geschädigten Mercedes-Kunden weiter gestärkt. Zwar haben die Gerichte die Daimler AG auch ohne einen amtlichen Rückruf in der Vergangenheit bereits verurteilt. Durch die neue Sachlage im Zusammenhang mit den neuen behördlichen Rückrufbescheiden wird die Prozessführung aber nochmals weiter verbessert.


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