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US-Grundinvest wird von Fondsanbieter Kan Am geschlossen

18.01.2006

Nur vier Wochen nach dem Debakel um den Grundbesitz-Invest der Deutschen Bank hat nun auch der Münchner Fondsanbieter Kan Am seinen offenen Immobilienfonds US-Grundinvest geschlossen. Dieser Fonds hat nicht in den schlecht laufenden deutschen Büromarkt sondern in US-Gewerbeimmobilien investiert.

Vorgeschichte

Am Wochenende hatte die Rating-Agentur Scope eine Verkaufsempfehlung für die beiden offenen Immobilienfonds Kan Am Grundinvest und US-Grundinvest ausgesprochen. Probleme beim US-Partner der Gruppe (The Mills Corporation) so wurde befürchtet könnten Kan Am in Misskredit bringen und Abflüsse auslösen. Da der mit einem Volumen von knapp 580 Mio Dollar ausgestattete US-Grundinvest-Fonds ein Drittel seiner Mieteinnahmen von Mills bezieht konnte dies zu einem schnellen Verbrauch der Liquiditätsreserven führen. Entsprechend verunsichert zeigten sich die betroffenen Anleger.

Noch am 16.01.2006 hatte Kan Am zur Beruhigung der Anleger verlauten lassen es gäbe keine größeren Verkäufe von Anteilsscheinen.

Konsequenz der Schließung für den Anleger

Anleger kommen vorerst für drei Monate nicht an ihr Geld. Kan-Am-Sprecher Michael Birnbaum rechtfertigte dies damit dass in dieser Zeit Immobilien verkauft werden sollen um Liquidität zu schaffen.

Reaktion der BaFin

Die Sprecherin der BaFin reagierte mit Kritik: Die Bafin hat kein Verständnis dafür dass Anleger in einer Situation in der ohnehin große Nervosität herrscht mit Informationen konfrontiert werden die nur Experten interpretieren können da es um ausländische Sachverhalte und Rechtsfragen geht. Man hätte wissen müssen dass Anleger in Panik versetzt werden.

Handlungsmöglichkeiten

Geschädigte Anleger bitten wir zunächst ihre Adressen unserer Kanzlei mitzuteilen. Sie können auch bereits Kopien der Vertragsunterlagen zusenden. Wir senden Ihnen dann weitere Informationen über die Möglichkeiten des Vorgehens sowie zu den bei Mandatserteilung anfallenden Gebühren.

Tanja Pfahl Rechtsanwältin
Anwaltskanzlei Hänssler & Häcker-Hollmann

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