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Cumulus Immobilienfonds Neue Bundesländer No.2 GdbR - Aktuelle Entwicklung

07.01.2010

Nun ist es auch im Cumulus Immobilienfonds Neue Bundesländer No.2 GdbR so weit!!

Nachdem bereits die Cumulus-Gesellschafter des Cumulus Immobilienfonds Mönchengladbach GdbR des Cumulus Immobilienfonds Neue Bundesländer No.1 GdbR  und des Cumulus Immobilienfonds Einkaufs- und Gewerbezentrum Hettstedt GdbR  von der Cumulus-Geschäftsführung zur Zahlung von Sanierungsbeiträgen aufgefordert wurden ist dies nun auch im Cumulus Immobilienfonds Neue Bundesländer No.2 GdbR der Fall.

Wie erst jetzt bekannt wurde gibt es beim Cumulus Immobilienfonds Neue Bundesländer No. 2 wohl massive Probleme mit der Bedienung eines der von der Fondsgesellschaft aufgenommenen Innenfinanzierungsdarlehen.

Nach Angaben der von der ALWOG  Immobilienverwaltungs-Gesellschaft mbH eingesetzten neuen Cumulus-Geschäftsführung der TreMa Immobilien Managementgesellschaft mbH verhandelt die Cumulus-Geschäftsführung seit über einem Jahr mit der finanzierenden Bank.

Von den Problemen erfuhren die Gesellschafter des Cumulus Immobilienfonds Neue Bundesländer No. 2 GdbR aber erst jetzt durch ein Schreiben der ALWOG vom 10.12.2009 das die Cumulus-Gesellschafter erst kurz vor Weihnachten erhalten hatten. Die Cumulus-Gesellschafter wurden völlig überrumpelt durch die erheblichen Nachzahlungsbeträge und der Einladung zu einer Gesellschafterversammlung schon auf den 13.01.2010.

Auf dieser Versammlung soll den Cumulus-Gesellschaftern das Verhandlungsergebnis und das Sanierungskonzept präsentiert werden. Das Sanierungskonzept sieht vor dass die Corealcredit AG auf 15% des bestehenden Darlehens verzichten wird. Die Restschuld soll von den Cumulus-Gesellschaftern wohl sofort zurückgeführt werden. Die Cumulus-Geschäftsführung bezieht sich auf die quotale Haftung der Gesellschafter. Nicht dargelegt wurde von der Cumulus-Geschäftsführung ob eine rechtliche Prüfung des mit der Rechtsvorgängerin der Coreal aG abgeschlossenen Darlehensvertrags oder möglicher Angriffspunkte der Cumulus-Gesellschafter gegen eine Hafung durchgeführt wurde. Der Geschäftsführung muß bekannt sein dass hier rechtliche Bedenken bestehen. Beim Cumulus-Fonds Hettstedt  werden die Streitigkeiten wegen der Innenfinanzierung momentan gerichtlich geklärt.

Jeder Gesellschafter soll 85% der anteiligen Darlehensschuld bezahlen. Für den einzelnen Gesellschafter bedeutet dies pro Gesellschaftsanteil (15.338 76 €) einen anteiligen Sanierungsbeitrag in Höhe von 4.057 71 €.

Nach Mitteilung der TreMa hat sich die beteiligte Bank für den Fall des Scheiterns der Sanierungsbemühungen bereits angekündigt die Gesellschafter im Rahmen einer (angeblich) bestehenden quotalen Haftung in Anspruch zu nehmen. Pro Cumulus-Gesellschaftsanteil (15.338 76 €) beträgt die quotale Haftung nach Aussage der TreMa ca. 4.773 77 €.

Anzumerken ist hierzu dass das Verhalten der TreMa offensichtlich darauf abzielt die Cumulus-Gesellschafter absichtlich unter Zeitdruck zu setzten um diesen insbesondere die Möglichkeit zu nehmen Rechtsrat einzuholen. Wir können den Betroffenen daher nur anraten sich nicht unter Druck setzten zu lassen und erst nach reiflicher Überlegung bzw. Prüfung der Rechtslage eine Entscheidung zur weiteren Vorgehensweise zu treffen. Gerne können sich betroffene Cumulus-Anleger diesbezüglich an unsere Kanzlei wenden.
 

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