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Schadensersatz Dieselskandal

Fahrverbote-DieselskandalDer Dieselskandal rund um Volkswagen, Audi, Skoda, Seat und andere Automobilhersteller ist nach wie vor in aller Munde. Fahrverbote für Diesel und ältere Benziner sind in einigen deutschen Städten realisiert oder werden kommen. Das Bundesverwaltungsgericht hat am 28.02.2018 die Revisionen gegen die Urteile aus Stuttgart und Düsseldorf bestätigt. Damit können Städte in Eigenregie Fahrverbote für Dieselfahrzeuge verhängen. Insgesamt sind Dieselfahrer in mindestens 37 Städten von drohenden oder bereits existierenden Fahrverboten betroffen. Laut Umweltbundesamt hat die durchschnittliche Belastung der Luft mit Stickoxid in 37 Städten den Grenzwert von 40 Mikrogramm je Kubikmeter Luft überschritten.

Es ist also kaum verwunderlich, dass die Autobesitzer sehr verunsichert sind. Sofern Sie eines der betroffenen Modelle erworben haben, stehen Ihnen Ansprüche gegen die Hersteller der manipulierten Fahrzeuge zu. Aufgrund der Tatsachenlage ist davon auszugehen, dass der VW-Konzern, aber auch weitere Hersteller wie Daimler und BMW, ihre Kunden bewusst getäuscht haben, indem eine Software aufgespielt wurde, die eine signifikante Manipulation der Abgaswerte bewirkt. Adressaten dieser Täuschung sind nicht nur die Anteilseigner, sondern auch die einzelnen Autokäufer. 


Kostenlose Informationsveranstaltung zum Abgasskandal 

Welche Möglichkeiten haben Dieselfahrer, dem wenig kundenfreundlichen Verhalten der Hersteller entgegen zu treten? Bei unserer kostenlosen Informationsveranstaltung erfahren Sie, wie Sie den Wertverlust beim Diesel umgehen können oder wie Ihre Erfolgsaussichten von Schadensersatzansprüchen gegen den jeweiligen Automobilhersteller oder auf Rückabwicklung eines Auto-Kredit- bzw. Leasingvertrages sind. 

Web- und Telefonkonferenz zum Dieselskandal und Dieselfahrverbot
Termin: 20. November 2019, 18.30 Uhr:

Anmeldung Web- und Telefonkonferenz
 


Wann ist ein Fahrzeug vom Dieselskandal betroffen?

Viele Autofahrer stellen sich die Frage, ob ihr Fahrzeug vom Dieselskandal betroffen ist und ihnen somit Ansprüche gegen den jeweiligen Hersteller zustehen. Trifft einer der folgenden Punkte zu, ist Ihr Fahrzeug ein vom Abgasskandal betroffenes Fahrzeug:

  • Sie haben ein entsprechendes Schreiben des Herstellers erhalten,
  • Sie haben ein entsprechendes Schreiben des Kraftfahrtbundesamtes erhalten,
  • Sie haben auf der Website des Herstellers anhand Ihrer Fahrzeugidentifikationsnummer das Ergebnis erhalten, dass Ihr Fahrzeug betroffen ist.

In den genannten Fällen wurde die Manipulation meist zugegeben, wie beim VW-Konzern geschehen. Andere Hersteller wie Daimler oder BMW stehen bislang im Verdacht, Abgaswerte manipuliert zu haben. Darüberhinaus sind viele Autofahrer durch die Folgen der Manipulation wie Wertverlust beim Diesel oder Dieselfahrverbote im weiteren Sinne vom Abgasskandal betroffen. Um sich gegen diese negativen Folgen schützen zu können, sollten Sie jetzt Ihre Möglichkeiten prüfen lassen und Ihre Chance auf Schadensersatz und Rückabwicklung nutzen. 
 


Nutzen Sie schnell und einfach den Online-Rechner zur Berechnung Ihres wirtschaftlichen Vorteils. Stellen Sie fest, ob sich eine Rückabwicklung mehr lohnt als ein Verkauf des Fahrzeugs. Alternativ können Sie das Online-Formular ausfüllen und unsere kostenfreie Ersteinschätzung erhalten.

Dieselskandal Online-RechnerOnline-Formular

Bitte beachten Sie: Sollten Sie Ihr Fahrzeug über eine Bank finanziert haben, empfehlen wir Ihnen, die Möglichkeit eines Widerrufs des Darlehensvertrags prüfen zu lassen.


Schadensersatzansprüche im Dieselskandal gegen den Hersteller

Es bestehen Ansprüche im Dieselskandal der Käufer gegen die unmittelbar Täuschenden, also die einzelnen Marken bzw. Unternehmen des VW-Konzerns. Hier können Käufer insbesondere Schadensersatzansprüche erfolgreich geltend machen. Diese sind darauf gerichtet, die Rückabwicklung des Vertrags zu erzwingen. 

Mittlerweile hat eine ganze Reihe von Landgerichten entschieden, dass der VW-Konzern von den Verbrauchern für die erhöhten Schadstoffausstöße haftbar gemacht werden kann. So existieren bereits einige Urteile, die zugunsten der Verbraucher entschieden wurden. So wurde bereits im Januar 2017 ein Autohaus vom Landgericht Regensburg dazu verurteilt, einen neuen, mangelfreien Ersatzwagen zu liefern (vgl. LG Regensburg, Urteil vom 04.01.2017 – Az. 7 O 967/16). Daneben ergingen auch zahlreiche Entscheidungen, die VW zur Leistung von Schadensersatz verpflichten. Die zuständigen Richter zeigten sich in den Urteilen davon überzeugt, dass der VW-Konzern bewusst getäuscht hat (vgl. LG Mainz, Urteil vom 16.08.2017, Az. 5 O 411/16; LG Aachen, Urteil vom 21.08.2017, Az. 11 O 189/16).

Verjährung zum Ende des Jahres 2019

Für ein Tätigwerden spricht, dass die Schadensersatzansprüche im Dieselskandal um VW einer Verjährungsfrist unterliegen.  Diese beträgt drei Jahre und beginnt mit Ablauf des Jahres, in dem der Käufer Kenntnis von seinen Ansprüchen erlangt. Die meisten betroffenen Dieselfahrer haben das Schreiben vom Kraftfahrtbundesamt im Februar 2016 erhalten, sodass ab diesem Zeitpunkt von einer Kenntnisnahme ausgegangen werden kann. Schadensersatzansprüche der VW-Dieselkäufer verjähren in diesen Fällen zum 31. Dezember 2019. Auch hier zeigt sich deshalb, dass kompetenter Rechtsrat unverzichtbar ist. Sofern Sie prüfen möchten, ob Ihnen Ansprüche zustehen, sollten Sie unsere Kanzlei umgehend kontaktieren und eine Erstberatung vereinbaren. Es ist besser, sich rasch um die Durchsetzung der eigenen Rechte zu kümmern. Denn sobald Verjährungsfristen abgelaufen sind, bleibt jegliches juristisches Tätigwerden dauerhaft versperrt.
Außerdem sind die Erfolgsaussichten der teils angekündigten teils bereits durchgeführten Nachbesserungsaktionen auch in der Fachwelt äußerst umstritten. Es kann nicht mit hinreichender Sicherheit vorausgesagt werde, ob die Mängel der betroffenen Motoren überhaupt beseitigt werden können.

Entwicklungen im Dieselskandal

Im Laufe des letzten und aktuellen Jahres  hat sich der Dieselskandal auf immer mehr Automobilhersteller und Automarken ausgeweitet. Neben der Kernmarke VW, waren auch Fahrzeuge von Audi, Skoda, Seat und zuletzt von Porsche mit über 60.000 zurückgerufenen Autos in die Schlagzeilen geraten.

Im Mai 2018 räumte BMW ein, dass bei 11.700 Fahrzeugen irrtümlich eine nicht passende Software aufgespielt worden sei. Die Vorwürfe einer gezielten Manipulation wies ein Sprecher des Konzerns zurück. BMW beabsichtigt, betroffenen Autos zurückzurufen und die korrekte Software aufzuspielen.  Die Staatsanwaltschaft München ermittelt derweil wegen Betrugsverdachts.

Aufsehen im Zusammenhang mit dem Abgasskandal auch beim Daimler-Konzern: Nachdem zu Beginn des Jahres zunächst nur der Transporter Vito in Verdacht stand, eine illegale Abschalteinrichtung zu haben, müssen laut Bundesministerium nun auch Mercedes-Modelle der C-Klasse und des Geländewagens in den Werkstätten ein Update erhalten. Der Rückruf umfasst allein in Deutschland 238.000 Fahrzeuge. Daimler will den angeordneten Rückruf zunächst umsetzen, hat aber bereits angekündigt, gegen den Rückruf-Bescheid für den Vito Widerspruch einzulegen. Auch hier ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart wegen des Anfangsverdachts des Betrugs.

Die Liste Hersteller und Marken, die in Zusammenging mit dem Abgasskandal genannt werden, wird immer länger und umfasst zwischenzeitlich auch folgende Automarken: Opel, Ford, Fiat, Alfa Romeo, Renault, Peugeot, Nissan, Hyundai, Dacia, Volvo, Jaguar, Jeep, Range Rover und Suzuki.

Kontaktieren Sie uns!

Es hat sich gezeigt, dass es sich lohnt die Rechte aus dem Dieselskandal durchzusetzen. Dabei steht Ihnen unsere Kanzlei jederzeit gern zur Verfügung. Unsere Rechtsanwälte verfügen bereits seit einigen Jahren über tiefgreifende Erfahrung auf dem Gebiet der Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche. Zögern Sie also nicht, uns zur Durchsetzung ihrer Ansprüche zu kontaktieren. Über unseren Online-Fragebogen haben geschädigte Auto-Besitzer die Möglichkeit, mit uns in Verbindung zu treten und sich umfassend über die in deren Fall bestehenden Optionen informieren zu lassen.

Online-Fragebogen PDF-Fragebogen Download

Sie haben Fragen? Rufen Sie uns an unter 0711-9308110 oder schreiben Sie uns Ihre Fragen über unser Kontaktformular.

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Aslanidis, Kress & Häcker-Hollmann
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